Stark, aber empfindlich: Stoßdämpfer Bandscheibe

 width=Seit unsere Vorfahren den aufrechten Gang entdeckten und fortan vertikal durch die Steppe streiften, hat der Mensch vermutlich auch Bekanntschaft mit dem Thema Rückenschmerzen gemacht – denn anders als auf vier Beinen lastete plötzlich das ganze Gewicht des Oberkörpers auf den empfindlichen Verbindungsstücken des Rückens. Bandscheiben gelten als Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Sie sitzen zwischen den einzelnen Wirbeln und verhindern, dass diese aneinander reiben. Funktioniert der Puffer nicht richtig, kann es zu Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen kommen.

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Wenn sich die Pollen tollen: Hilfreiche Heuschnupfen-Tipps

 width=Für die meisten beginnt mit dem Frühjahr die schönste Zeit des Jahres, keine Frage – für andere allerdings eine echte Leidenszeit. Es ist Heuschnupfensaison, und die vielen Menschen mit rot verschwollenen Augen, mit laufenden Nasen und nass genießten Taschentüchern könnten auf den Frühling ganz oder teilweise gern verzichten. Denn was mit dem Begriff Heuschnupfen irgendwie niedlich umschrieben wird, ist eine mehr als lästige, mitunter sogar gefährlich Krankheit, die jedes Jahr ungefähr 15 Millionen Menschen zu Verzweiflung treibt. Das ist dann auch der Grund, warum jedes Jahr wieder an dieser (oder ähnlicher) Stelle ein paar Tipps zum Thema aufgelistet werden: Denn erstens kann man durch sein Verhalten zumindest den Schwere-Grad der Symptome oft deutlich nach unten korrigieren, und zweitens sollte eine echte Pollenallergie in jedem Fall vom Arzt begutachtet und gegebenenfalls therapiert werden, um Verschlimmerung und Folgekrankheiten auszuschließen.

Die durch Pollen ausgelösten Allergien nehmen zu,

und viele mögliche Gründe werden dafür verantwortlich gemacht: Übertriebene Hygiene etwa, steigende Feinstaubkonzentrationen in der Luft, Pflanzen mit aggressiven Allergenen, stärker werdender Stress – das alles kann zu Allergien im Allgemeinen und zu Pollenallergie und Heuschnupfen im Besonderen führen. Denn unser Immunsystem wird durch diese Faktoren getäuscht und erklärt die eigentlich harmlosen Pollen zu bösen Feinden. Unser Abwehrsystem wird in höchste Alarmbereitschaft versetzt und schüttet in erhöhtem Maße das Hormon Hystamin aus, um die vermeintlich gefährlichen Erreger ohne Rücksicht auf Verluste zu bekämpfen. Das es überhaupt nicht gebraucht wird, spielt keine Rolle, Alarm ist schließlich Alarm – die Nebenwirkungen bleiben allerdings Tatsache, so dass die hormonelle Abwehr schließlich den Heuschnupfen auslöst. Und der ist oft nicht ungefährlich, denn in über 40% der Fälle führt er zu weiteren Erkrankungen der Atemwege bis hin zu Asthma. Es ist also wichtig, dass man zum Arzt oder gleich zum Allergologen geht, um Schlimmeres zu verhindern. Aber auch die Naturmedizin kennt Mittel und Wege, Pollenallergie und Heuschnupfen zu entgehen oder zumindest die Auswirkungen zu lindern.

Die ersten Pollen sind schon fast wieder aus der Luft,

Erle und Haselnuss zum Beispiel haben mit dem März den Höhepunkt Ihres Pollenflugs bereits hinter sich – für die meisten anderen Arten aber geht es jetzt erst so richtig los, und die Saison zieht sich mit Gräsern, Getreide und südlicheren Baumsorten bis in den späten Sommer. Die ganz heiße Phase aber steht uns jetzt bevor, und wer betroffen ist, sollte sich über die aktuelle Pollenflug-Situation in Tageszeitungen, im Radio oder im Internet auf dem laufenden halten. An Tagen mit starkem Pollenflug kann man die allergische Reaktion vielleicht nicht komplett verhindern, aber zumindest ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen. Hier sind die hilfreichsten Tipps dazu:

Pflegen Sie Ihre Haut,

denn Pollen können auch über diesen Weg in den Körper gelangen und zu Juckreiz, Rötungen und Hautirritationen führen.

Halten Sie sich in der Zeit,

in der Ihre Pollen intensiv fliegen, möglichst wenig im Freien auf und vermeiden Sie dort vor allem anstrengende Betätigungen (Sport). Bei anstrengenden Tätigkeiten atmen Sie kräftiger ein und es gelangen mehr Pollen in die Luftwege – also besser flach atmen.

Legen Sie Ihren Urlaub möglichst in die Zeit,

in der zu Hause die meisten Pollen fliegen. Reisen Sie in allergenarme Gebiete, z. B. auf Inseln, ans Meer oder ins Gebirge.

Lassen Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und schalten Sie die Lüftung aus

Denn mit der frischen Luft gelangen auch jede Menge Pollen ins Wageninnere. Noch besser: lassen Sie einen Pollenfilter einbauen.

Auf dem Land sind morgens die Pollenkonzentrationen hoch, in der Stadt abends

Lüften Sie daher Ihre Wohnung in ländlichen Gebieten abends zwischen 19 und 24 Uhr, in der Stadt morgens zwischen 6 und 8 Uhr.

Achten Sie beim Kauf eines Staubsaugers darauf,

dass er einen speziellen Feinstaubfilter hat. Trotzdem sollten Sie die Filtertüte mindestens alle zwei Wochen austauschen. Idealerweise sollte der Betroffene selbst nicht saugen und währenddessen auch nicht anwesend sein.

Waschen Sie sich die Haare,

bevor Sie zu Bett gehen. Legen Sie Ihre Straßenkleidung vor dem Schlafzimmer ab, damit im Schlafzimmer selbst die Pollenbelastung möglichst gering ist.

Tragen Sie im Freien eine Brille oder Sonnenbrille

Das hält die Pollen zumindest ein wenig von den Augen fern.

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Selbst ist der Patient: So testen Sie richtig!

 width=Es zeichnet sich ab: Die Sache mit dem Virus zieht sich noch ein bisschen hin, eine schnelle und unkomplizierte Lösung gibt es nicht. Das Impfen wird auf mittlere Sicht sicher für Entlastung sorgen, der Sommer mit viel Licht und Wärme vermutlich auch – nützt uns im Moment aber erstmal nichts, denn noch ist es ziemlich kalt und das mit dem Impfen, … naja. Besondere Bedeutung kommt daher den Tests zu – und seit dem 8. März kann sich ja auch jeder einmal pro Woche kostenlos einem Corona-Schnelltest unterziehen. Aber auch Tests für den privaten Gebrauch sind nun erlaubt. Dabei stellt sich die Frage, welche Art von Test wann und wo geeignet ist, an wen man sich wendet und wie man zum Beispiel einen Selbsttest richtig anwendet. Wir haben ein paar Fakten zusammengetragen:

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Es geht wieder los: Zecken – Fünf neue FSME-Risikogebiete in Deutschland

 width=Zugegeben, so richtig Frühling ist das noch nicht da draußen, trotzdem haben auch jetzt schon erste Tierbesitzer ihre Schützlinge von Zecken befreit – so langsam nimmt die Saison der Plagegeister also an Fahrt auf. Vor Zecken und den möglichen Folgen Ihres Bisses wird nun ja auch regelmäßig gewarnt, soweit nichts neues also. Im Frühjahr 2021 kommen allerdings zwei Besonderheiten hinzu.

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AM BESTEN TESTEN!

 width=Coronatests helfen, wichtige Daten zu Infektionszahlen zu generieren, die bei der Eindämmung der Pandemie notwendig sind. Erfahren Sie, wann ein Test gegen das Coronavirus sinnvoll ist, wer sich testen lassen kann und wie Sie handeln sollten, wenn sie positiv getestet wurden .

Welche Tests sind wofür geeignet?

PCR-Tests als Goldstandard der Diagnostik werden weiterhin eingesetzt, um zum Beispiel bei einer Person mit Symptomen abzuklären, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt oder um einen positiven Schnell- oder Selbsttest zu verifizieren. Antigen-Schnelltests kommen derzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner regelmäßig zu testen. Seit dem 8. März können sich alle Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal wöchentlich mit einem Schnelltest testen lassen. Durchgeführt werden die Tests in den Testzentren der Gesundheitsämter vor Ort oder von beauftragten Dritten (z.B. Apotheken, Ärzte). Die Kosten übernimmt der Bund. Selbsttests können zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch oder perspektivisch vor einem Theater- oder Kinobesuch. Sie können auch im Rahmen der Testkonzepte der Länder in Schulen und Kitas eingesetzt werden. Fällt ein Schnell- oder Selbsttest positiv aus, sollte das Ergebnis unbedingt durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Wer zahlt was beim Thema Testen?

Die Länder beschaffen und organisieren die Tests vor Ort und bauen dafür ggf. Testzentren auf oder aus. Für die Versorgung ihrer Einrichtungen (Kitas, Schulen) kommen die Länder selber auf. Der Bund übernimmt dagegen die Kosten für die Schnelltests, die individuell in Testzentren, Apotheken oder Praxen durchgeführt werden. Angesetzt sind dafür 18 Euro pro Test für das Testkit und die Durchführung des Tests. Wenn Unternehmen ihre Belegschaft oder der Einzelhandel und Restaurants ihre Kunden testen lassen wollen, kommen sie selber für die Kosten auf. Bestimmte Einrichtungen können schon seit längerer Zeit Antigen-Schnelltests selbst beschaffen, nutzen und mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen. Das sind z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Arztpraxen, Reha-Einrichtungen oder Tageskliniken sowie Unternehmen der kritischen Infrastrukturen.

Wer hat Anspruch auf einen Test?

Alle Bürgerinnen und Bürger können einen kostenlosen Schnelltest pro Woche durchführen lassen.

Darüber hinaus können kostenlose PCR-Tests durchgeführt werden, zum Beispiel wenn Symptome einer COVID-19-Erkrankungen vorliegen oder Sie Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatten. Informationen dazu finden Sie hier. Ob ein Test nach diesen Kriterien durchgeführt wird, entscheiden die Ärztinnen und Ärzte vor Ort. Zur Abklärung sollten Sie vorab die Corona-Anlaufstelle anrufen und einen Termin vereinbaren. Termine können Sie z. B. hier vereinbaren.

Stand: 09.03.2021

Werden auch Personen, die privat oder gar nicht versichert sind, getestet?

Ja. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten, wenn der öffentliche Gesundheitsdienst den Tests veranlasst hat. Das gilt unabhängig vom Versicherungsstatus der zu testenden Person.

Wann sollte ich mich testen lassen?

Wer schwere Erkältungssymptome oder andere typische Symptome für COVID-19 (z. B. Geruchsverlust) hat, sollte sich telefonisch bei der Hausärztin bzw. dem Hausarzt, unter der Nummer 116 117 oder beim Gesundheitsamt melden. Das gilt auch für Personen, die leichte Symptome zeigen und Kontakt zu jemandem hatten, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wer entscheidet, ob ein PCR-Test durchgeführt wird?

Ob ein PCR-Test durchgeführt wird, entscheiden die Ärztinnen und Ärzte vor Ort. Zur Abklärung sollten Sie vorab die Corona-Anlaufstelle anrufen und einen Termin vereinbaren. Termine können Sie z. B. hier vereinbaren. Personen mit leichten Erkältungssymptomen sollten sich zu Hause selbst absondern, um möglichst wenig Kontakte zu haben. Diese Selbstisolierung sollte nach einer Empfehlung des RKI fünf Tage plus zwei Tage ohne Symptome betragen. Betroffene sollten mit ihren Arbeitgebern klären, ob in dieser Zeit Homeoffice möglich ist. Gegebenenfalls sollten sie mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über eine Krankschreibung sprechen.

Darüber hinaus können alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos einen Schnelltest pro Woche durchführen lassen.

Was muss ich tun, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Solange Sie auf Ihr Testergebnis warten, sollten Sie sich in Quarantäne begeben. Fällt Ihr Test positiv aus, wird von da an von einer Isolierung gesprochen. Diese dauert in der Regel zehn Tage, hängt jedoch auch von der Dauer und Schwere Ihrer Erkrankung ab. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Bei einem positiven Testergebnis nehmen Sie bitte umgehend mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt auf und besprechen das weitere Vorgehen.

Grundsätzlich sollten Sie sich, soweit möglich, von Ihren Haushaltsmitgliedern isolieren um weitere Ansteckungen vermeiden. Halten Sie sich möglichst nicht in denselben Räumen auf, beachten Sie die Hygieneregeln und lüften Sie regelmäßig. Auch das Tragen der Alltagsmaske kann in manchen Situationen, wie bspw. bei der Nutzung der Gemeinschaftsräume, sinnvoll sein.

Wenn Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist es möglich, dass Sie auch andere Menschen angesteckt haben. Um dies nachvollziehen zu können, wird das Gesundheitsamt Sie nach Ihren Kontakten der letzten Tage fragen und versuchen, das Risiko einer Ansteckung zu ermitteln. Ihre unmittelbaren Kontaktpersonen werden anschließend ebenfalls vom Gesundheitsamt kontaktiert. Hier ist es wichtig, dass Sie alle Informationen so präzise wie möglich weitergeben, damit Infektionsketten schnell durchbrochen werden und weitere Ansteckungen verhindert werden können. Nutzen Sie außerdem die Corona-Warn-App und geben Sie darin an, dass Sie positiv getestet wurden. So können Sie andere Menschen, die sich in Ihrer Nähe aufgehalten haben, frühzeitig warnen.

Damit SARS-CoV-2-Infektionen in Zukunft noch besser behandelt werden können, ist es sinnvoll, ein Tagebuch über Ihre Symptome zu führen. Sollten Sie bemerken, dass sich Ihre Symptome verschlimmern, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder an die 116 117.

Quelle: BMQ / Stand 10.03. 2021

 

Weiterführende Informationen unter :

 

https://www.zusammengegencorona.de/informieren/testen/

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Augen gesund: Die Welt ist bunt!

 width=Das Sehen ist der primäre Sinn des Menschen: Während uns beim Hören oder Riechen ein großer Teil der Tierwelt ganz locker in den Schatten stellt, erreichen wir beim Thema Auge eine Platzierung – sagen wir mal im vorderen Mittelfeld. Unsere Augen stehen heute außerdem vor neuen Herausforderungen, stundenlanges starres Blicken auf Computerbildschirm, Smartphone & Co. übermüden die Augen schnell, können zu trockenen, brennenden oder geröteten Augen oder zu Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen führen. In unserem modernen Leben blicken wir eher selten in die Ferne, wir blinzeln weniger und ernähren uns häufig nebenher im Schnelldurchgang. Das weit verbreitete Leiden der Kurzsichtigkeit scheint auf jeden Fall eine Verbindung mit intensiver Naharbeit zu haben.

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Geräusche, Gerüche und Licht: Da liegt was in der Luft

 width=Klar, noch ist Februar, und richtig warm ist es noch nicht, und klar – der Winter kann durchaus nochmal richtig zuschlagen und uns mit Kälte, Schnee und Eis auf die Nerven gehen. Aber klar ist auch: Es tut sich was da draußen, die Perspektive in Richtung Frühling ist eindeutig und lässt sich auch schon spüren. Die Tage werden endlich länger, vereinzelt blüht und grünt schon mal was im Garten, das Konzert der Vögel wird vielstimmiger: Der Frühling ist nah, und mit ihm die Frühlingsgefühle. Die saisonale Hochstimmung hat dabei weniger mit steigenden Temperaturen zu tun als mit der zunehmenden Tageslänge. Und auch manche Gerüche lösen in uns Glücksgefühle aus.

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Die nationale Teststrategie – Coronatests in Deutschland

 width=Wer wird nach der geltenden nationalen Teststrategie auf COVID-19 getestet? Hier erfahren Sie mehr darüber.

Zu den wichtigsten Werkzeugen bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus gehören Tests. Daher hat Deutschland schon seit Beginn der Pandemie Testkapazitäten schnell aufgebaut und erweitert.

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