Gut für Körper und Seele: So gesund ist ein Hund!

 width=Natürlich, behauptete einst Heinz Rühmann, könne man ohne Hund leben, lohnen würde es sich aber nicht. Auch wenn man nicht ganz so weit gehen mag  – heute gibt es tatsächlich zahlreiche Indizien dafür, dass Haustiere ihren Haltern gut tun – in vielerlei Hinsicht. Da sind zum Beispiel die physischen Effekte, also die körperlichen Auswirkungen auf Tierbesitzer: Wer zwei mal am Tag mit dem Hund durch den Wald spaziert, der bekommt schon mal automatisch eine Grundversorgung mit den Gesundheitsfaktoren Bewegung, frische Luft und Natur. Aber es gibt noch weitere Gründe, und auch immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Zusammenleben von Mensch und Tier gut für die menschliche Gesundheit ist. Ein paar dieser Gründe haben wir mal zusammengefasst:

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Gesund oder nicht? Das tägliche Brot

 width=Brot zählt zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln – in vielen Gegenden der Welt und in Deutschland sowieso, was sich in einer beeindruckenden Artenvielfalt niederschlägt. Entstehungsgeschichtlich entstammt die Idee zum Brot der Notwendigkeit, Lebensmittel haftbar zu machen, um zum Beispiel über den Winter zu kommen – wie so vieles andere auch, von Sauerkraut über Räucherschinken bis zur Marmelade. Hatte man das im Getreide enthaltene Mehl nämlich erst einmal isoliert, also die Spreu vom Weizen getrennt, dann ließ es sich fast unbegrenzt aufbewahren, sofern man es vor Feuchtigkeit und Ungeziefer schützen konnte.

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Gute Vorsätze durchhalten: Ein ganz gesundes 2021!

 width=Gute Vorsätze für das kommende Jahr gehören zum Jahreswechsel wie Knallfrosch, Bleigießen und Heringssalat: Gesünder, ruhiger oder erfolgreicher soll es werden. 2021 ist inzwischen schon eine gute Woche alt, und wir können an dieser Stelle ganz sicher die These wagen, dass die ersten guten Vorsätze schon wieder gekippt wurden. Denn das ist das Problem an der Sache – in der meist entspannten Zeit um und nach Weihnachten ist es nicht schwer, sich etwas vorzunehmen. Hat uns der Alltag aber erstmal wieder, haben uns Freuden und Pflichten wieder in unseren gewohnten Rhythmus zurück geholt … naja, dann sind auch und gerade die allerbesten Pläne schnell vergessen.

Oft ist es aber gar nicht mal so schwer, seine Ziele zu erreichen – wenn es die richtigen sind. Hier ein paar Tipps:

Nicht übertreiben

Hinter großen Zielen mögen tolle Ideen stecken, nur ist die Umsetzung meist zum Scheitern verurteilt. Denn unser Alltag ist mit vielen Pflichten zugepflastert – da lassen sich extreme Veränderungswünsche nicht mal eben so einbauen. Experten raten deshalb dazu, ruhig große Wünsche zu haben, diese aber realistisch und in kleinen Schritten anzugehen. Wer endlich joggen gehen möchte, wird im Februar nicht gleich einen Marathon bestreiten können. Es muss auch nicht gleich eine Stunde am Tag sein, zweimal in der Woche für je 20 Minuten sind für den Einstieg völlig okay. So sinkt auch die Hemmschwelle, mit den guten Vorsätzen wirklich zu starten.

Konkrete Ziele setzen

Je schwammiger unsere Vorsätze, desto unwahrscheinlicher ist deren Gelingen. Wer also ein paar Kilo abnehmen möchte, sollte sich nicht vornehmen, im neuen Jahr irgendwie mal öfter ins Fitnessstudio zu gehen. Sondern: Montags nach dem Job gehe ich zum Spinning, donnerstags verabrede ich mich mit Kai oder Ulrike zum Laufen. Am besten trägt man die Termine in einen Kalender Liste ein. So hat man nicht nur Kontrolle darüber, ob man seine Vorsätze wirklich einhält -– auch Mogeln wird schwerer, weil man die Ziele Schwarz auf Weiß an der Wand hat.

Reden hilft

Sind die guten Vorsätze erst einmal gefasst, sollte man sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Zum einen bekommt man so Rückhalt aus dem Freundes- und Verwandtenkreis, zum anderen fällt das Schummeln nicht so leicht. Experten raten sogar dazu, soziale Netzwerke zu nutzen, um sich anspornen zu lassen. Selbst, wenn dann der Schweinehund laut kläfft – die Hemmschwelle, vor versammelter Mannschaft zu versagen, ist oft noch größer.

Belohnen statt verbieten

Auch willensstarke Menschen werden manchmal schwach, und zwar meist in gewohnten Situationen. Sich selbst Verbote aufzulegen bringt daher meist nicht viel – wer nachmittags immer einen kleinen Snack zu sich nimmt, obwohl er ein paar Kilos loswerden möchte, sollte sich diesen nicht verbieten. Stattdessen wäre als Alternative eine Belohnung ratsam  – wenn ich auf den Snack verzichte, gönne ich mir eine Viertelstunde Pause oder heute Abend den teureren Schinken beim  Einkaufen.

Positiv formulieren

Ab morgen verzichte ich auf Pizza und Cola – das klingt nicht sehr motivierend. Deshalb sollten die Vorsätze positiv formuliert sein, z. B. „Ab übermorgen probiere ich ganz neue Rezepte aus!“

Hilfe vom Handy

Mittlerweile gibt es viele Apps, die uns beim Umsetzen guter Vorsätze unterstützen können. Der „Nichtraucher Coach“ zeigt, wie viel Geld man bereits gespart hat und wie sich die Gesundheit Tag für Tag verbessert. Wer zu viel Zeit mit seinem Smartphone verbringt, kann mit der App „Offtime“ Ruhezeiten definieren, und falls man besser wirtschaften möchte, hat man mit „Money Control“ alle Ein- und Ausgaben fest im Blick.

Dinge anders machen

Wer bewusst mit Routinen bricht, der macht es seinem Gehirn leichter, sich auf Veränderungen einzustellen und diese als positiv zu betrachten. Das können Kleinigkeiten sein, wie beispielsweise die Beine andersrum zu überschlagen, als man es gewohnt ist, einen neuen Weg zur Arbeit zu nehmen, einen neuen Supermarkt ausprobieren oder 15 Minuten früher als sonst aufzustehen. Positiver Nebeneffekt: Der Alltag erscheint plötzlich wesentlich abwechslungsreicher.

In diesem Sinn wünschen wir ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021!

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In eigener Sache: Apotheken waren, sind und bleiben wichtig!

 width=Es geht zu Ende – das anstrengende und sicher nicht sehr schöne Jahr 2020 ist so gut wie überstanden, und 2021, da gibt es begründete Hoffnung, wird vermutlich deutlich besser. Das zu Ende gehende Jahr hat viele von uns vor erhebliche  Herausforderungen gestellt, mögen sie medizinischen, ökonomischen oder sozialen Charakters gewesen sein – und auch für uns als Team in der Apotheke war vieles anders als gewohnt. Gerade als wir glaubten, jetzt sei es im wesentlichen überstanden, da platzte noch eine letzte Bombe, die es in sich hatte: Am Nachmittag des 21.12.2020 bekamen wir die Nachricht, dass die deutschen Apotheken ab dem 22.12.2020, also etwa 16 Stunden später, insgesamt knapp 80 Millionen FFP2_Masken an berechtigte Empfänger zu verteilen hätten. Und um es noch einmal in den richtigen Kontext zu stellen: Das ganze drei Tage vor Weihnachten, während ansonsten der komplette stationäre Einzelhandel hatte schließen müssen, außer Supermärkten, Tankstellen und eben Apotheken.

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Weihnachtsmarkt geht auch zu Hause: Glühwein im Garten

 width=Was dieses Jahr zu Weihnachten geht oder auch nicht, wer wie und wo und mit wem feiern darf – das steht alles noch nicht so richtig fest, es bleibt also vorerst spannend. Sicher sein kann man allerdings, dass es ein enorm ungewöhnliches Fest werden wird und dass viele unserer Traditionen und Gewohnheiten in diesem Jahr nicht stattfinden werden: Keine Weihnachtsfeier in der Firma, kein Gottesdienst am Heiligen Abend, keine ausgedehnter Weihnachtsbummel durch die Stadt. Vor allem aber: Kein Weihnachtsmarkt – keine gebrannten Mandeln, kein geflammter Lachs, kein Glühwein. Zumindest da aber gibt es Abhilfe, denn viele Köstlichkeiten von den Ständen kann man ziemlich einfach und oft sogar noch ein bisschen verfeinert selber machen. Im Einzelfall sind die Sachen für unseren Körper vielleicht nicht so richtig doll gesund, für unsere Selle in dieser trüben Zeit dafür umso mehr. Hier sind ein paar Ideen:

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Meine Krise, Deine Krise: Wie immun ist unsere Seele?

 width=Hier soll es heute um das Thema Resilienz gehen – das ist ein Begriff aus der Psychologie und bezeichnet so etwas wie das Immunsystem unserer Seele. Lateinisch bedeutet „resilere“ sinngemäß „abprallen“ und ist damit ziemlich treffend für unseren mentalen und emotionalen Selbstschutz – die Fähigkeit also, gut oder eben weniger gut mit den Gegebenheiten, den Krisen und Herausforderungen unseres Lebens zurecht zu kommen. Besondere Relevanz bekommt das Thema unserer psychischen Widerstandsfähigkeit in der gegenwärtigen Krise, in der viele gewohnte Dinge fehlen, in der wir geschätzte Menschen nicht sehen können und in der unser Alltag aus den Fugen gerät – der eine vermisst seine Familie oder auch nur seine Kneipe, die nächste das Theater und fast alle wohl den Weihnachtsmarkt und das vorweihnachtliche Glitzern in der Stadt.

Natürlich,

faktisch ist von den Auswirkungen von CoVid19 nicht jeder gleich betroffen, und der heimarbeitende Sachbearbeiter bekommt vielleicht weniger davon mit als die allein erziehende Verkäuferin, die sich jetzt auch noch um ihre Kinder im Home-Schooling kümmern darf – dennoch kann sie seelisch durchaus besser damit zurechtkommen. Mehr als die Umstände selbst ist es nämlich oft unsere Sicht auf die Dinge, die uns Sorgen, Angst und Stress bereitet. Aber warum ist das so? Lässt sich jede Angst und jede Sorge einfach durch eine neue Perspektive beiseite wischen? Kann man Optimismus lernen? Oder ist das ein Teil unseres Charakters, der einfach angeboren ist und an dem wir nichts ändern können?

Resiliente Menschen haben sich zum Beispiel bestimmte Routinen angeeignet und tun bestimmte Dinge,

die ihnen dabei helfen, besser durch Krisen zu kommen – und ein dickes Fell braucht unsere Seele schon in Zeiten der Corona-Pandemie. Und vieles ist, wie gesagt, auch eine Frage der Sichtweise – ein paar Tipps dazu haben wir hier zusammen gestellt:

Die Perspektive wechseln

Mal ehrlich, in jeder Suppe schwimmt irgendwo ein Haar, und wenn man will, kann man in allem ein Problem sehen. Jedes Problem aber kann man in der Regel von mehreren Seiten betrachten und schon dadurch beginnen, es zu lösen. Resiliente Menschen sehen in Problemen oft eher Herausforderungen und fokussieren sich auf das Machbare. Das heißt, sie bewerten ein Problem erst einmal neutral, betrachten es als Aufgabe und sehen das Positive in der Krisen-Situation. Denn wie bei der Sache mit der Suppe gibt es eben auch an jedem Horizont einen Silberstreifen, und sei er noch so schmal.
Vor allem aber akzeptieren sie die Situation und versuchen, das Bestmögliche daraus zu machen: Etwa indem man im Lockdown ein neues Hobby erlernt, das Zuhause aufmöbelt oder auch nur öfters im Wald spazieren geht.

Akzeptanz üben

Indem man eine Situation akzeptiert, schafft man schon die Basis für Veränderung. Wenn wir ständig gegen den Ist-Zustand ankämpfen – den man derzeit nun mal nicht beeinflussen kann – schwächen diese negativen Gedanken nicht nur das eigene Immunsystem, man hat auch keine Energie mehr übrig, fühlt sich müde, wird träge, schlapp und gar aggressiv. Erst wenn man das Unvermeidliche akzeptiert, öffnen sich auf dieser Basis neue Wege und Möglichkeiten, die man vorher nicht gesehen hat. Treffend zusammengefasst hat das einmal der amerikanische Theologe Reinhold Niebuhr mit dem Satz „Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind, den Mut, Dinge zu ändern, die geändert werden müssen und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Niebuhr hat das zwar als Gebet verfasst, es könnte aber ziemlich exakt auch als Definition einer Resilienz tauglichen Lebenseinstellung dienen.

Raus aus der Opferhaltung

Wer sich als primär Opfer sieht, z.B. als Opfer eines Systems, Opfer der aktuellen Situation, seiner Erziehung oder der Gesellschaft, der wird auf Dauer unglücklich und dadurch meistens irgendwann wirklich krank. Vielleicht ist die Analyse der eigenen Situation ja durchaus richtig, aber irgendwann muss man feststellen, dass sich dadurch allein nichts ändert – und ändern sollte sich ja was. An einem gewissen Punkten muss man also sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und in Lösungen denken, Pläne machen, sich wenn nötig Hilfe holen – oder sogar selbst anbieten, denn auch das kann uns aus unserem schwarzen Loch befreien.

Das Dankbarkeits-Tagebuch

Zugegeben, das klingt erstmal ein bisschen esoterisch und versponnen, der Effekt aber ist wissenschaftlich erwiesen – wer bewusst dankbar ist, ist widerstandsfähiger und hält Krisen besser aus. Der mentale Trick: Man macht sich dabei bewusst, was es an Positivem im eigenen Leben gibt und lenkt seine Aufmerksamkeit bewusst auf Dinge, die uns gut tun und funktionieren. Auch wenn es manchmal schwer erscheint und einem erstmal nur die Tasse Kaffee am Morgen einfällt, immerhin. Für das Tagebuch schreibt man sich jeden Abend drei Momente des Tages auf, die schön waren, die wir genossen haben, an denen wir Erfolg hatten und fühlen uns nochmal in diese Momente hinein. Das muss – und wird – in vielen Fällen nichts Großes sein, und wer nicht geübt ist, dem fällt es anfangs mitunter schwer, diese Momente zu finden: Aber es gibt sie in fast jedem Leben und an fast jedem Tag, wenn man sie sucht.

Blitzentspannung für den Alltag

Wenn die Krisenwelle wieder einmal über uns zusammen zu schlagen droht, gibt eine kleine Übung, die recht schnell und zuverlässig gegen Stress, Ängste und Unsicherheiten helfen kann:
Aufrecht auf einen Stuhl setzen oder sich auf den Rücken legen. Dann beide Hände aufeinander auf die Herzgegend legen. Die Augen schließen, langsam durch die Nase ein- und ausatmen, den Atem bewusst wahrnehmen. Spüren Sie dann in Ihre Herzregion. Stellen Sie sich vor, wie der Atem durch die Herzregion ein- und ausströmt. Atmen sie langsam und sanft durch Ihr Herz ein und langsam und sanft durch Ihr Herz wieder aus.
Erinnern Sie sich währenddessen an einen Menschen, den sie lieben oder denken Sie an einen schönen Moment Ihres Lebens. Verbinden sie sich mit diesem Glücksgefühl und spüren sie das Gefühl in Ihrem Herzbereich. Bleiben Sie so atmend einen Moment und öffnen sie dann die Augen.

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Manchmal lästig, meistens Pflicht: Die Maske für Brillenträger

 width=Manchmal nervt sie schon – die Maske, unser permanenter Begleiter in diesen Tagen. Das Coronavirus verbreitet sich über Tröpfchen von Speichel und Nasensekret, die beim Husten, Niesen und Sprechen ausgestoßen werden, und über sogenannte Aerosole, die beim Ausatmen entstehen. Und das gilt eben auch wenn der Betreffende noch keine Krankheitssymptome hat oder erst gar keine entwickelt – auch anscheinend kerngesunde Menschen in unserer Umgebung können uns also anstecken.

Ein Teil der Lösung dieses Problems:

Die Maske. Mit einer Gesichtsmaske schützt der Träger die Mitmenschen in seiner Umgebung vor einer Ansteckung, denn sie reduziert den Ausstoß von Tröpfchen und Aerosolen. Aerosole sind ein Gemisch aus Luft und winzigen flüssigen oder festen Teilchen. Diese sind zu einem großen Teil kleiner als 5 Mikrometer, daher können sie zwischen den Maschen von Stoff- oder Papiermasken nach außen dringen. Eine Mund-Nasen-Maske wirkt aber trotzdem gegen die Verbreitung von Viren, denn sie bremst den ausgeatmeten Luftstrom mit den Aerosolen ziemlich deutlich ab. Das wiederum reduziert die Konzentration möglicherweise infektiöser Partikel in unserer unmittelbaren Umgebung und schützt uns und andere – zumindest ein bisschen.

Besonders Brillenträger allerdings bringt das neue Accessoire schon mal zum Verzweifeln,

weil ständig die Gläser beschlagen. Die Erklärung dafür ist recht einfach: Beim Tragen einer Nasen- und Mundschutzmaske entweicht die warme Atemluft nicht geradeaus durch die Maske, sondern strömt an den äußeren Rändern der Maske vorbei und eben auch nach oben, eng an den Brillengläsern vorbei. Wenn die warme Atemluft auf dann die kühleren Brillengläser trifft, wird sie schlagartig abgekühlt und kann weniger Feuchtigkeit halten. Die jetzt überschüssige Feuchtigkeit kondensiert auf den Gläsern und die Brille beschlägt durch denselben Effekt der raschen Kühlung entstehen zum Beispiel auch Gewitter.

Was aber hilft gegen das Beschlagen der Brille?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten – im Kern geht es darum, den Austritt feuchtwarmer Atemluft in Richtung Brille, also am oberen Rands verhindern. Die wahrscheinlich einfachste Lösung des Problems ist es, erst die Maske aufzusetzen und dann die Brille auf die Maske zu setzen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Maske eng unter den Brillengläsern aufliegt und weniger Atemluft nach oben entweichen kann. Die Brille sollte den Mundschutz mit der Nasenauflage oder dem unteren Rand der Fassung an das Gesicht andrücken. Besonders gut geeignet sind Schutzmasken mit eingenähtem Metallbügel an der oberen Kante, wodurch sich die Maske leicht an die Form der Nase anpassen lässt.

Besitzt der Mundschutz keinen eingenähten Metallbügel,

kann auch ein Taschentuch helfen. Dazu das Taschentuch der Länge nach Falten und es horizontal so auf den Nasenrücken auflegen, dass es von der oberen Seite der Maske vollständig verdeckt wird. Die Brille kann so etwas enger auf dem Mundschutz aufliegen und das Taschentuch hält die Atemluft ziemlich zuverlässig ab.

Falls sich die Stoffmaske falten lässt,

kann man den oberen Rand der Maske einmal nach innen umfalten. Dadurch wird der obere Rand der Maske breiter und kann so ebenfalls die Atemluft besser abfangen. Bei dieser Methode sollte man allerdings darauf achten, dass die Maske trotzdem noch lang genug ist, um Nase und Mund vollständig zu bedecken und dass damit die Schutzfunktion der Maske weiterhin gewährleistet ist.

Die etwas aufwändigere,

aber sehr effektive Methode: Eine beschlagene Brille lässt sich sicher vermeiden, wenn die Gläser mit einer speziellen Beschichtung versehen werden. Die Anti-Beschlag-Beschichtung basiert auf Nanotechnologie und wird direkt bei der Brillenherstellung auf das Glas gebracht, funktioniert also nur bei einer neu zu Bestelllenden Brille. Durch die Beschichtung wird die Oberfläche hydrophil, das heißt wasseranziehend – klingt erstmal paradox, funktioniert aber, denn die Wassertropfen zerlaufen bei Kontakt zu einem flachen Film, der dann die Transparenz nicht weiter beeinträchtigt.

Eine kurzfristigere,

aber einfachere Alternative zu solchen Glasbeschichtungen sind Anti-Beschlag-Sprays für die Brille. Sie werden beidseitig auf die Gläser aufgetragen und mit einem weichen Tuch verteilt. Der dadurch entstandene Film verhindert eine Zeit lang, dass die Gläser beschlagen, in der Praxis hält dieser Effekt etwa zwei bis drei Tage an. Und danach lässt sich der Anti-Beschlag-Film mit dem Spray natürlich genauso einfach erneuern.

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Weniger süß durch die Weihnachtszeit: Zuckeralarm!

 width=Für ernährungsbewusste Eltern brechen jetzt harte Zeiten an: In der Vorweihnachtszeit (die, wenn man dem Marketing des Lebensmittelhandels glauben darf, ja offenbar irgendwann Ende August beginnt) sind Schokolade und andere Zuckerbomben omnipräsent – im Supermarktregal, in Omas Keksdose, zu Hause im Nikolausstiefel oder in diversen Adventskalendern, die den Kleinen ja inzwischen auch an jeder Ecke in die Hand gedrückt werden. Erschwerend dazu rechnen darf man in Zeiten von Corona noch ein gutes Maß an Lockdown-Langeweile, die dem Frust-Naschen noch einmal einen Extraschwung verleiht. Mit: „Deutlich, aber freundlich – hart, aber nicht eisern“ ließe sich eine Haltung beschreiben, die man Eltern auf dem schmalen Grat zwischen Zuckerschock und Familienfehde an die Hand geben könnte.

Wenn Kinder das erste Mal etwas Süßes naschen dürfen,

reagieren sie meist mit einem verzückten Lächeln und verlangen sofort nach mehr. Wie viel Schokolade, Kuchen und Gummibärchen der Nachwuchs bekommt, haben Eltern anfangs noch ziemlich gut in der Hand. Doch irgendwann scheint das süße Laster allgegenwärtig zu sein: Die Kleinen registrieren ganz genau die mit Süßigkeiten vollgestopften Regale in den Supermärkten, verlangen mit zunehmendem Alter gezielt nach Leckereien und bekommen überdies ständig von Verwandten und Nachbarn etwas zugesteckt – und, na klar, besonders jetzt in der Adventszeit.
Vor allem in Ausnahmesituationen ist es oft schwer, den Konsum zu begrenzen: Seit Beginn der Corona-Pandemie essen Kinder nachweislich mehr Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen, Kekse und Eis. Dies ist eines der Ergebnisse einer Umfrage, die das Else Kröner- Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat.

Die latente Gefahr:

Durch Süßigkeiten kommt gesundes Essen zu kurz, denn der Hunger ist ja gestillt. Eine echte Herausforderung für alle Eltern, die ihre Kinder zumindest annähernd gesund ernähren möchten. Inhaltlich korrekten Argumenten gegenüber sind die kleinen Naschkatzen nun mal noch nicht besonders aufgeschlossen, trotzdem aber sollten Mütter und Väter ihren Sprösslingen erklären, warum zu viel Süßes nicht gut ist. Klar, dass die leckeren Dickmacher Karies fördern und reichlich Kalorien enthalten. Am gravierendsten ist aber, dass normales, gesundes Essen dadurch oft zu kurz kommt. Schokolade und Gummibärchen enthalten nun mal kaum Vitamine und Mineralstoffe, hinterlassen aber ein Gefühl des Sattseins – wenn auch nur für kurze Zeit.

Deshalb sagen Experten:

Eine Portion Süßes am Tag ist in Ordnung. Für Kinder sollte diese nicht größer als 50 Gramm sein und nicht mehr als 150 Kilokalorien enthalten, empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) in Dortmund. Viele Schokoriegel haben allerdings schon 250 Kilokalorien und mehr, man sollte also aufpassen und Mars, Bounty und Co. im Zweifelsfall halbieren.

Es hilft,

gemeinsam Regeln aufstellen – von einem völligen Verbot sollte man eher absehen, denn es ist schwer durchsetzbar und macht Süßigkeiten auf Dauer nur noch interessanter. Und ein bisschen Naschen schadet aus medizinischer Sicht nicht so wirklich, auch hier macht die Dosis erst das Gift. Mit den Kindern gemeinsam Naschregeln aufzustellen hat sich oft bewährt – diese sollten dann aber auch alle Familienmitglieder einhalten, inklusive der Erwachsenen. Die meisten Kleinen kommen ganz gut damit zurecht, vor allem, wenn sie selbst mitentscheiden und bestimmen durften, wie in der Familie mit Süßigkeiten umgegangen wird.

Bewährt haben sich zum Beispiel Regeln wie diese:

– Am Vormittag wird nicht genascht.
– Vor den Mahlzeiten gibt es nichts Süßes.
– Es wird bewusst am Tisch genascht und nicht nebenbei beim Spielen.
– Nach dem Naschen werden die Zähne geputzt.

Aus dem Nebenbei-Naschen wird so bewusstes Genießen,

und das schränkt den Konsum ein: Denn wer zum Beispiel nachfühlt, ob ein rotes Gummibärchen anders schmeckt als ein grünes, genießt was er isst, und braucht nicht immer noch mehr davon.

Und was ist jetzt in der Vorweihnachtszeit,

wenn sich die Süßigkeiten nur so stapeln? Die Regel lautet „Aus den Augen, aus dem Sinn“: Die süßen Schätze also in einer Schachtel oder Dose sammeln und dann gemeinsam mit dem Nachwuchs Tagesrationen für eine Woche aussuchen. So gibt es nicht täglich Streitereien, die Kleinen wissen genau, was sie erwartet. Kindern ab fünf Jahren können Eltern schon selbst überlassen, ob sie die Rationen Tag für Tag essen oder mehrere auf einmal. Sie lernen so, sich zu entscheiden, ob sie wirklich Appetit darauf haben, und erfahren, dass das, was sie schon gegessen haben, unwiderruflich weg ist. Aber: Der Nachwuchs sollte seine Wochenrationen nicht im eigenen Zimmer aufbewahren. Süßigkeiten sind Lebensmittel und gehörten in die Küche, außerdem sind sie dann nicht so leicht verfügbar.

Damit nicht zu viele Marzipanbrote und Nikoläuse in der Sammeldose zusammenkommen,

braucht es deutliche Worte an die Schenkenden: Eltern sollten Verwandte und andere Süßigkeitenüberbringer bitten, sich auf eine Sache zu beschränken und ansonsten lieber Zeit zu schenken. Denn welches Kind liebt es nicht, gemeinsam mit Oma oder Tante etwas zu unternehmen? Da wird die Schokolade dann gar nicht so sehr vermisst.

Gesunde Süßigkeiten gibt es schlichtweg nicht,

auch Müsliriegel enthalten zu viel Fett und Zucker. Doch gerade ältere Kinder lassen sich nur noch selten mit Obst abspeisen: Wenn sie etwas Süßes wollen, kann – unter Beachtung der Naschregeln – auch ein kleiner Tauschhandel funktionieren. Einen Keks gibt es beispielsweise erst, wenn eine halbe Birne gegessen wurde.

Und noch etwas sollten Eltern vermeiden:

Kinder mit Süßigkeiten zu trösten. Denn das konditioniert die Kleinen für später. Kinder verinnerlichen dann oft, dass sich Probleme mit Süßem lösen lassen, und das Ergebnis ist nicht selten der berühmte Kummerspeck.

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Scharf auf Chili: Was kann der exotische Scharfmacher?

 width=Wer auf eine Chilischote beißt, dem stockt schon mal der Atem: Denn der darin enthaltene Stoff Capsaicin ist unter den Gewürzen der Scharfmacher schlechthin und treibt ungewarnten Konsumenten schon mal die Tränen in die Augen. Das gewöhnungsbedürftige Geschmackserlebnis der Chili steht allerdings so ziemlich im Gegensatz zu ihrer Wirkung, denn erwiesenermaßen trägt Capsaicin zur Senkung des Cholesterinspiegels, zur Reduktion von Gefäßablagerungen, zur Linderung von Muskelschmerz und zur Besserung bei rheumatischen Krankheiten bei. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass Capsaicin vorbeugend gegen Krebs wirken kann und – nicht zuletzt – hilft es beim nachgewiesenermaßen Abnehmen. Eine Untersuchung aus Peking geht noch einen Schritt weiter und sagt: Wer regelmäßig Chili isst, lebt länger.

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Wenn schon Lockdown, dann jetzt: Herbst zu Hause

 width=Draußen ist es ja oft nicht besonders schön in dieser Jahreszeit, und eigentlich kann man dann auch gleich zu Hause bleiben: Insoweit scheint das Timing für den Teil-Lockdown gar nicht mal so schlecht. Anderseits: Reisen fallen aus, Kneipen und Restaurants, Kinos und Sportstudios haben geschlossen und die Einschränkung von Kontakten drückt schon mal aufs Gemüt: Die verschärften Regeln werden in den kommenden Wochen für viele zur Herausforderung – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Und dennoch lässt sich auch dieser Situation etwas Positives abgewinnen, wenn man es schafft, sich nicht allzu sehr herunter ziehen zu lassen. Denn wer bei drei Grad und Schneeregen lieber auf dem Sofa bleibt, der hat in diesem merkwürdigen Jahr alle Argumente auf seiner Seite. Und wer sich, statt in vorweihnachtliche Hektik zu verfallen, ein paar längst fällige Projekte vornimmt, kann diesen ganzen, Entschuldigung, Mist vielleicht tatsächlich nutzen, um ein bisschen aufzuräumen – sei es in der Wohnung, in den Finanzen oder auch im Kopf. Denn ungeachtet aller Einschränkungen bringt uns der Lockdown ein Gut zurück, dass zunehmend knapp wird und wurde: Zeit. Zeit, die einfach da ist – ohne Termine, ohne Pläne, ohne das Gefühl, etwas zu verpassen. Zeit die wir – aus dem richtigen Blickwinkel – gewinnen. Was man tun kann, worauf man achten sollte: Hier ein paar Tipps für den Teil-Lockdown.

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