Gesundheitsnews

Alles wird besser: Willkommen 2022!

 width=Das Jahr 2021 ist Geschichte – und viele werden sagen: Dem Himmel sei Dank. Denn das letzte Jahr, das wird kaum jemand bestreiten, war ein schwieriges, und auch ein nervenaufreibendes, das uns zwischen Hoffnung und neuen Katastrophen hat hin und her schwanken lassen. Auch unser Miteinander war nicht immer einfach, die Ansichten waren fest und moderate Meinungen vielfach nicht gefragt – beim Thema Gesundheit gab es plötzlich auffallend viele Experten.

Apropos Experten: Als Ihre Apotheke waren und werden wir Ihr versierter Ansprechpartner sein und bleiben, wenn es um Ihre Gesundheit geht und natürlich auch zu Fragen, die Corona betreffen. Und auch, wenn die Coronavirus-Pandemie das öffentliche Leben in Deutschland erneut durcheinanderwirbelt – die Arzneimittelversorgung durch Apotheken ist weiterhin gesichert. Wir sind auch in der Krise für Sie da – jeden Tag und auch im Nacht- und Notdienst.

Und gerade jetzt können wir außer unserem gewohnten Service viel für Sie tun:

Zum Beispiel Botendienst:
Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen sollten ihre Kontakte auf das Notwendigste reduzieren. Unser Botendienst hilft dabei: Wir liefern Ihnen bestellte Arznei- und Hilfsmittel meist noch am gleichen Tag ins Haus.

Zum Beispiel Covid-Tests:
Das geschulte Personal einiger Apotheken führt professionelle Schnelltests durch. Oft reicht eine einfache Anmeldung während der Öffnungszeiten der Apotheke aus und Sie erhalten wenige Minuten nach Ihrem Besuch und der unkomplizierten Durchführung ein offizielles Zertifikat. Doch Vorsicht: Nicht jede Apotheke ist auch gleichzeitig ein Testzentrum. Informieren Sie sich hierzu bitte gesondert auf unserer Webseite oder rufen Sie uns im Zweifelsfall an. In jedem Fall führen wir aber auch Schnelltests für die einfache Anwendung zu Hause.

Zum Beispiel Digitalisierung für die Corona-App:
Wer schon vollständig gegen Corona geimpft ist und etwa für eine Reise, einen Restaurant- oder Schwimmbadbesuch nicht nur das gelbe Papierdokument als Nachweis nutzen möchte, kann einen digitalen Impfpass bekommen. Wir erledigen das sicher, schnell und gern für Sie.

Um den digitalen Impfpass zu bekommen, brauchen Sie Ihren Impfnachweis und einen Personalausweis. Wir lassen die Daten kurz prüfen und stellen innerhalb weniger Minuten einen QR-Code aus, mit dem Sie sich selbst den Impfpass auf das Smartphone laden können.

Zum Beispiel sicherer Mund-Nasenschutz – inklusive Beratung:
Klar, OP- oder FFP2-Masken gibt es auch beim Discounter oder im 1-Euro-Shop – ob diese Masken ihre Funktion dann tatsächlich auch erfüllen, soll mal dahin gestellt bleiben. Tatsächlich gibt es Qualitätsunterschiede, wie zum Beispiel Tragekomfort, Sicherheit und Funktionalität betreffen können. Wie bei allen Artikeln aus der Apotheke können Sie auch beim Mund-Nasenschutz sicher sein, hochwertige und sichere Ware zu erwerben. Und eine Beratung etwa zum richtigen Anlegen, zur Haltbarkeit oder zur Mehrfachverwendung erhalten Sie auf Wunsch kostenlos von uns dazu.

Und nicht zuletzt: Auch wenn sich zur Zeit alles zu ändern scheint, bleibt unsere Apotheke Ihr kompetenter Anbieter von Beratung und Betreuung rund um die Gesundheit – ob es dabei nun um Corona geht oder nicht. Als Apotheke bieten wir wie immer eine breite Palette an Dienstleistungen an. Wir haben ein umfassendes Leistungsangebot, das alle Fragen rund um Ihre Gesundheit klärt. Das ist für uns selbstverständlich – wir sind für Sie da!

Wir verstehen uns als Dienstleiter, der sich die Zeit nimmt, Ihnen in ausführlichen Beratungsgesprächen bei Ihren Gesundheitsfragen weiterzuhelfen. Darüber hinaus prüfen und optimieren wir Ihre Medikation. Auch hier können Sie uns vertrauen. Wir sind Experten, die Sie zu allen verschreibungspflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten beraten und Ihre Fragen kompetent beantworten kann.

Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen: Fast jeden Tag, und nicht selten auch nachts und am Wochenende. Persönlich, freundlich, fachkundig.

Und kommen Sie einfach vorbei — in Ihrer Apotheke!

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Gute Vorsätze durchhalten: Wir wünschen Ihnen ein gesundes Jahr 2022

 width=Gute Vorsätze für das kommende Jahr gehören zum Jahreswechsel wie Knallfrosch, Bleigießen und Heringssalat: Gesünder, ruhiger oder erfolgreicher soll es werden.
Oft ist es aber gar nicht mal so schwer, seine Ziele zu erreichen – wenn es die richtigen sind.

Hier vorab ein paar Tipps für Ihr gesundes Neues Jahr:

Nicht übertreiben

Hinter großen Zielen mögen tolle Ideen stecken, nur ist die Umsetzung meist zum Scheitern verurteilt. Denn unser Alltag ist mit vielen Pflichten zugepflastert – da lassen sich extreme Veränderungswünsche nicht mal eben so einbauen. Experten raten deshalb dazu, ruhig große Wünsche zu haben, diese aber realistisch und in kleinen Schritten anzugehen. Wer endlich joggen gehen möchte, wird im Februar nicht gleich einen Marathon bestreiten können. Es muss auch nicht gleich eine Stunde am Tag sein, zweimal in der Woche für je 20 Minuten sind für den Einstieg völlig okay. So sinkt auch die Hemmschwelle, mit den guten Vorsätzen wirklich zu starten.

Konkrete Ziele setzen

Je schwammiger unsere Vorsätze, desto unwahrscheinlicher ist deren Gelingen. Wer also ein paar Kilo abnehmen möchte, sollte sich nicht vornehmen, im neuen Jahr irgendwie mal öfter ins Fitnessstudio zu gehen. Sondern: Montags nach dem Job gehe ich zum Spinning, donnerstags verabrede ich mich mit Kai oder Ulrike zum Laufen. Am besten trägt man die Termine in einen Kalender Liste ein. So hat man nicht nur Kontrolle darüber, ob man seine Vorsätze wirklich einhält – auch Mogeln wird schwerer, weil man die Ziele Schwarz auf Weiß an der Wand hat.

Reden hilft

Sind die guten Vorsätze erst einmal gefasst, sollte man sie mit möglichst vielen Menschen teilen. Zum einen bekommt man so Rückhalt aus dem Freundes- und Verwandtenkreis, zum anderen fällt das Schummeln nicht so leicht. Experten raten sogar dazu, soziale Netzwerke zu nutzen, um sich anspornen zu lassen. Selbst, wenn dann der Schweinehund laut kläfft – die Hemmschwelle, vor versammelter Mannschaft zu versagen, ist oft noch größer.

Belohnen statt verbieten

Auch willensstarke Menschen werden manchmal schwach, und zwar meist in gewohnten Situationen. Sich selbst Verbote aufzulegen bringt daher meist nicht viel – wer nachmittags immer einen kleinen Snack zu sich nimmt, obwohl er ein paar Kilos loswerden möchte, sollte sich diesen nicht verbieten. Stattdessen wäre als Alternative eine Belohnung ratsam – wenn ich auf den Snack verzichte, gönne ich mir eine Viertelstunde Pause oder heute Abend den teureren Schinken beim Einkaufen.

Positiv formulieren

Ab morgen verzichte ich auf Pizza und Cola – das klingt nicht sehr motivierend. Deshalb sollten die Vorsätze positiv formuliert sein, z. B. „Ab übermorgen probiere ich ganz neue Rezepte aus!“

Hilfe vom Handy

Mittlerweile gibt es viele Apps, die uns beim Umsetzen guter Vorsätze unterstützen können. Der „Nichtraucher Coach“ zeigt, wie viel Geld man bereits gespart hat und wie sich die Gesundheit Tag für Tag verbessert. Wer zu viel Zeit mit seinem Smartphone verbringt, kann mit der App „Offtime“ Ruhezeiten definieren, und falls man besser wirtschaften möchte, hat man mit „Money Control“ alle Ein- und Ausgaben fest im Blick.

Dinge anders machen

Wer bewusst mit Routinen bricht, der macht es seinem Gehirn leichter, sich auf Veränderungen einzustellen und diese als positiv zu betrachten. Das können Kleinigkeiten sein, wie beispielsweise die Beine andersrum zu überschlagen, als man es gewohnt ist, einen neuen Weg zur Arbeit zu nehmen, einen neuen Supermarkt ausprobieren oder 15 Minuten früher als sonst aufzustehen. Positiver Nebeneffekt: Der Alltag erscheint plötzlich wesentlich abwechslungsreicher.

Frisch und lecker: Saisonal einkaufen und essen

Sich konsequent regional und saisonal zu ernähren ist ein guter Vorsatz, der nicht ganz leicht umzusetzen ist. Und doch würde es schon reichen, im neuen Jahr darauf etwas zu achten. Das vermeidet lange Transportwege, man ernährt sich frisch und gesund und unterstützt die Region.

Kommen Sie gut ins neue Jahr – fröhlich, sicher und gesund!

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Für jeden was, für alle gut: Geschenke aus der Apotheke!

 width=2021 war (schon wieder) kein Jahr wie wir es kennen, und das wird wohl auch (schon wieder) für Weihnachten gelten.  Eines aber ist wie immer: Weihnachten kommt schneller als gedacht – Zeit also, sich rechtzeitig um die Geschenke zu kümmern. Aber auch das muss in diesem Jahr wohl ein bisschen anders laufen, denn nicht jeder darf überall hin, Weihnachtsmärkte sind oft geschlossen und selbst der scheinbar omnipotente Online-Handel schwächelt und kann sein Alles-Immer-Überall-Versprechen oft nicht halten. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht, denn: Sinnvolle und sinnliche Geschenke finden Sie auf jeden Fall bei uns.
Viele wunderbare Geschenke für Körper und Seele gibt es in Ihrer Apotheke vor Ort, also oft gleich um die Ecke. Ob hochwertige Pflegeprodukte, Vitalstoffe oder praktische Hilfsmittel für den gesunden Alltag – sprechen Sie uns an, wir beraten Sie natürlich gern. Mit Geschenkideen aus der Apotheke bescheren Sie Ihren Liebsten nicht nur Gesundheit und Wellness, sondern können auch auch hinsichtlich Qualität und Sicherheit beruhigt sein (was ja bei manch einem Interneteinkauf nicht unbedingt selbstverständlich ist).

Sie haben noch keine Idee? Wir haben hier mal ein paar Beispiele und Anregungen zusammengestellt und sind sicher: Da ist auch für Sie etwas dabei!

Zum Beispiel Schönheit von außen und innen:

In Ihrer Apotheke finden Sie ein breites Sortiment an hochwertigen Wellness- und Pflegeprodukten. Die anspruchsvollen Kosmetikserien aus der Apotheke enthalten geprüfte, wirksame und hypoallergene Inhaltsstoffe, die der Haut mehr Elastizität und Frische verleihen. Passend zu Weihnachten gibt es die Bodylotions, Duschgels, Cremes, Seren etc. in dekorativen Geschenksets, die zudem meistens noch weitere kostenlose Probiergrößen enthalten. Und auch die anspruchsvollen Kosmetikserien aus Ihrer Apotheke enthalten zertifizierte Wirkstoffe, die der Haut mehr Elastizität und Frische verleihen.

Ist der Hauttyp nicht bekannt,

eignen sich Beauty-Trinkampullen in der Geschenkbox besonders gut. Sie versorgen die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Kollagenbausteinen, Vitaminen, Mineralien oder sekundären Pflanzenstoffen. Denn seit den 70ern wissen wir ja: Wahre Schönheit kommt von innen.

Ein besonderes Geschenk aus Ihrer Apotheke sind exklusive Hautseren für die Extrapflege

Oder ein Set Masken mit luxuriösen Inhaltsstoffen wie Goldpartikeln, Perlenpulver oder Kaviarzellen. Und wenn Sie etwas für ihn suchen: Für die anspruchsvolle Männerhaut gibt es neben Aftershave-Balsam ebenfalls spezielle Pflegeserien in der Geschenkbox.

Zum Verschenken gut geeignet sind auch feine Handcremes – vor allem jetzt in Coronazeiten

Um uns vor Krankheitserregern zu schützen, ist regelmäßiges Händewaschen wichtig. Doch das strapaziert die empfindliche Haut, die unsere Hände umgibt. Sie wird schneller trocken, rau und rissig. Da hilft bekanntlich nur eins: intensive und hochwertige Pflege – sowohl bei den schützenden Reinigungsölen als auch bei den Cremes, die anschließend aufgetragen werden.

Wohltuend für Sinne und Seele sind ätherische Öle:

Es gibt sie in vielen Duftrichtungen wie Orange, Piniennadeln oder Zedernholz. Duftkompositionen wie Antistress-, Erkältungs- oder Kaminfeuer- Duftöle sind bei uns in der Apotheke ebenfalls erhältlich. Und mit ein paar Tropfen in Wasser gelöst und durch ein Teelicht erhitzt erfüllt auf Wunsch auch Weihnachtsduft das ganze Haus.

Aromabäder mit Zusätzen aus Lavendel oder Edeltanne sorgen ebenfalls für Entspannung

Einen Hauch von Luxus vermitteln basische Bäder mit natürlichem Gebirgs- und Meersalz sowie Edelsteinen wie Rosenquarz oder Bergkristall. Auch Aromabäder mit Zusätzen aus Lavendel oder Edeltanne sorgen für Entspannung.

Wärme und Wohlbefinden

Den Duft von Zitrone, Honig und Vanille oder gebrannten Mandeln schnuppern und auf der Zunge zergehen lassen: In Ihrer Apotheke gibt es Pulver zur Herstellung vom Heißgetränken, die nicht nur geschmacklich perfekt zum Winter passen, sondern gleichzeitig die Immunabwehr stärken. Außerdem haben wir passend zur Jahreszeit feine Teemischungen mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern im Angebot.

Wärme im Winter?

Entdecken Sie unsere große Auswahl an Wärmflaschen und Wärmekissen. Sie sorgen nicht nur für kuschelige Wohlfühlmomente, sondern können auch bei Bauchschmerzen oder Verspannungen für Linderung sorgen. Und hier sind noch ein paar Ideen:

Für Eltern

Berufstätig sein, Kinder haben und sich vielleicht noch um kranke oder pflegebedürftige Angehörige kümmern: Das erfordert nicht nur in Coronazeiten viel Kraft. Tun Sie gestressten Müttern und Vätern etwas Gutes, indem Sie ihnen zusätzliche Energie schenken – und zwar in Form von Kapseln oder Granulaten mit speziellen Nährstoffen und Aminosäuren. Sie helfen, Erschöpfung vorzubeugen oder die Immunabwehr zu stärken. Gut geeignet zum Verschenken für Ihre Lieben sind effektive und kostengünstige Monatspackungen.

Für Frauen

Ob Foundation oder Puder, Lippenstift oder Maskara: Überraschen Sie Ihre Liebste, Ihre Schwester oder die beste Freundin mit exklusiven Make-up-Produkten. Die Kosmetikserien aus der Apotheke sind besonders gut verträglich und bieten spezielle Produkte für verschiedene Hauttypen – auch für besonders empfindliche oder unreine Haut. Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne, eine geeignete Produktlinie zusammenzustellen.

Für Berufstätige

Wer schon seit Wochen im Homeoffice am Küchentisch arbeitet oder wegen Corona viel Stress hat, klagt häufig über Verspannungen im Nacken und Rücken. Dagegen helfen selbstklebende Wärmepflaster, die über mehrere Stunden eine angenehme, tiefergehende Wärme entfalten. Auch Salben oder Öle mit Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Rosmarin, Eukalyptus oder dem Capsaicin aus dem Cayennepfeffer fördern die Durchblutung und lösen so die Verspannungen.

Für Kinder

Für die Kleinsten hat Ihre Apotheke ebenfalls ein paar schöne Geschenkideen zu bieten: zum Beispiel originelle Wärmflaschenbezüge in Plüschtierform, Badezusätze in bunten Farben oder gesunde Leckereien wie Gummibärchen und Vitaminbonbons zum Lutschen. Und wenn die kleinen Energiebündel abends schlecht zur Ruhe kommen, probieren Sie mal einen Gute-Nacht-Tee, der speziell für Kinder gemacht ist.

Für Senioren

Gerade ältere Menschen freuen sich über Geschenke, die nützlich sind und Sicherheit geben. Praktische Helfer im Alltag sind beispielsweise Tablettenteiler oder Medikamentendosierer. Oder Blutdruckmessgeräte für den Unterarm sowie Oberarmmessgeräte für präzisere Ergebnisse. Auch Vitamin-B12-Kuren gegen Erschöpfung oder nach längeren Krankheitsphasen sind als Geschenk gut geeignet, denn älteren Menschen fehlt es oft an diesem wichtigen Vitamin für Nerven, Blut und Muskeln.

Für Sportler

Auch sportlich Aktive freuen sich über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit einer speziell abgestimmten Kombination aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – zum Beispiel mit hochdosiertem, für den Körper gut verfügbarem Magnesium zur Regeneration nach dem Training. Oder Sie verschenken Proteinshakes und Riegel für den Muskelaufbau. Da es beim Sport leicht zu kleinen Verletzungen kommen kann, ist auch ein Verbandset oder Kühlpad immer eine gute Wahl.

Sie sehen:

Vorbeikommen lohnt sich. Und noch ein Hinweis ganz zum Schluss: In der Apotheke gilt nach wie vor die 3G-Regel, anders als im normalen Einzelhandel.

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Besser bei der Sache bleiben: Tipps gegen Konzentrationsschwäche

 width=Den Satz kennen die allermeisten von uns wohl noch aus der Schule oder von zu Hause: „Jetzt konzentrier dich doch mal!“ hieß und heißt es immer, wenn man statt zu arbeiten aus dem Fenster sieht, Strichmännchen zeichnet oder sich sonst wie von dem ablenkt, was eigentlich gerade zu tun wäre. Ob im Büro, in der Schule oder zu Hause – im Alltag des modernen Menschen kommt es fast überall zu ähnlichen Situationen: Die Liste der anstehenden und zu bearbeitenden Aufgaben wird immer länger, während die Konzentration und Leistungsfähigkeit im gleichen Umfang abzunehmen scheint. Es fällt leichter, sich auf das wachsende Gefühl der Hilflosigkeit und Überforderung angesichts der Aufgaben zu konzentrieren als auf einzelne Punkte auf der Liste. Dass wir praktisch jederzeit mit dem Rest der Welt vernetzt sind, ist oft genug recht praktisch – unsere Konzentration, unsere Fähigkeit also, beim Erledigen einer Aufgabe alles andere auszublenden, leidet allerdings häufig darunter.

Ein wesentlicher Faktor, der uns ablenkt, ist die Länge der Liste von Dingen, die wir noch erledigen müssen oder wollen

wobei es durchaus Kleinigkeiten sein können, die darauf vermerkt sind, aber davon dann eben viele. Milch mitbringen, Reifendruck überprüfen oder die Glühbirne im Bad wechseln sind für sich genommen sicher keine Aufgaben, die uns an unser Limit bringen – wenn wir aber am Schreibtisch arbeiten und ständig an Milch und Glühbirnen denken, kommen wir mit unserer Aufgabe nicht vom Fleck, und das bereitet uns dann in Kombination mit dem üblichen Zeitdruck Stress. Stressbewältigung ist also wichtig: Ein harmonisches Umfeld, frische Luft, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf sind gute Voraussetzung dafür, aber oft reicht das eben nicht aus. Wenn unsere Belastbarkeit an ihre Grenzen stößt und sich ein Gefühl von Überforderung, Unlust und Erschöpfung breit macht, helfen ein paar kleine Konzentrationsübungen. Denn: Konzentration kann man lernen. Was bei Konzentrationsschwäche hilft und welche Übungen uns helfen können, bei der Sache zu bleiben, erfahren Sie hier.

Konzentrationsübungen tun gut

Spezielle Übungen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bringen unseren Energie-Fluss wieder in Schwung. Sie können die Anspannung mindern und Verspannungen lösen, den Kreislauf beleben und die Durchblutung fördern. Ärger und Stress können abgeschüttelt werden, neue Kraft und Energie werden gewonnen. Regelmäßig durchgeführt, können diese Übungen Konzentrationsstörungen langfristig vorbeugen. Und zugegeben, manche muten auf den ersten Blick etwas merkwürdig an, funktionieren aber oft verblüffend zuverlässig – probieren Sie es aus.

Über-Kreuz-Übungen für die Konzentration

Über-Kreuz-Übungen fördern das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften, erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie bei diesen Übungen anfangs nachdenken müssen, während Sie sie ausführen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Zusammenspiel Ihrer linken und rechten Hirnhälfte stressbedingt blockiert ist, der Austausch zwischen links und rechts ist ins Stocken geraten. Die Bewegungsabläufe werden Sie schnell automatisieren können, und das ist dann schon ein erstes Zeichen dafür, dass die Blockade gelöst wurde. Wenn Sie die Übungen dann weiter regelmäßig ausführen, können Sie künftige Blockaden vermeiden.

Über-Kreuz-Übung 1: Stellen Sie sich aufrecht hin. Heben Sie Ihr rechtes Knie und berühren Sie mit Ihrem linken Ellenbogen dieses Knie. Dabei schwingt der rechte Arm nach hinten. Dann stellen Sie sich wieder aufrecht hin. Anschließend heben Sie Ihr linkes Knie und berühren es mit dem rechten Ellenbogen. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals in Ihrem eigenen Tempo.

Über-Kreuz-Übung 2: Versuchen Sie nun mit Ihrer linken Hand hinter Ihrem Rücken Ihre rechte Fußsohle zu berühren und umgekehrt. Ihrer Fantasie sind bei diesen Über-Kreuz-Übungen keine Grenzen gesetzt. Sie können die Übungen beliebig abwandeln. Das bringt Abwechslung und zusätzlichen Spaß – und genau das hilft gegen Stress und Ärger. Wichtig ist es, die Mitte zu kreuzen und die Bewegungen der rechten und linken Körperhälfte zu koordinieren.

Unauffällige Über-Kreuz-Übungen für überall zwischendurch

In einer Besprechung zum Beispiel ist das mit den beschriebenen Übungen ja eher unmöglich, aber auch hier kann man kleine, unauffällige Übungen einbauen:

1. Reiben Sie Ihr Ohr: Reiben Sie mit der linken Hand Ihr rechtes Ohr und gleichzeitig oder im Anschluss mit Ihrer rechten Hand Ihr linkes Ohr.

2. Die liegende Acht: Folgen Sie mit den Augen der Linie einer liegenden Acht. Beginnen Sie in der Mitte und folgen Sie der Linie nach links oben. Diese Übung ist auch gut geeignet, um das Erinnerungsvermögen zu stärken und sollte zu jedem Übungsprogramm gehören.

3. Kreuzen Sie Ihre Finger, Ihre Arme oder Ihre Füße abwechselnd. Auch diese Übung ist unauffällig und bringt das Zusammenspiel der Hirnhälften wieder in Schwung.

Konzentrationsschwäche ist häufig auch mit einem Absacken des Kreislaufs verbunden

1. Waden dehnen: Stützen Sie sich mit beiden Händen auf Ihre Schreibtischplatte. Winkeln Sie ein Bein an, strecken Sie das andere gerade nach hinten aus. Versuchen Sie nun ein paar Mal Ihre Ferse zum Boden zu drücken, soweit es keine Schmerzen verursacht. Wechseln Sie die Beine ab. Diese Übung fördert die Durchblutung und wirkt belebend.

2. Arme schwingen: Strecken Sie Ihre Arme im Stehen nach vorn aus und lassen Sie sie dann nach hinten schwingen und wieder nach vorn. Bitte beachten Sie, dass die Arme einen Halbkreis beschreiben. Die Übung wirkt belebend und lockert den Schultergürtel.

3. Arme kreisen: Nun kreisen Sie Arme im Stehen. Bleiben Sie dabei locker in den Knien. Diese Übung fördert die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung aller Organe.

Diese und weitere Übungen findet man auch als Clip im Internet – ein Video ist ja oft anschaulicher als ein Text. Und ganz zu Schluss noch ein wichtiger Hinweis:

Anhaltende oder häufig auftretende Konzentrationsstörungen können Symptome sein und auf zugrunde liegende Krankheiten hindeuten. Wer also ständig müde und nie bei der Sache ist, sollte sich Rat holen, beim Hausarzt natürlich oder bei uns in der Apotheke.

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Nicht schön, aber besser als das andere: Erkältung 2021

 width=Es kommt uns bekannt vor: Abgesagte Weihnachtsmärkte, geschlossene Bars – Corona vermasselt uns mal wieder die schöne Glitzerzeit vor Weihnachten. Aber das ist noch nicht alles: Auch die Erkältungssaison nimmt an Fahrt auf, und da helfen Impfungen wenig. Andererseits ist eine Erkältung im Winter in unseren Breiten ja der Normalfall und nach ein paar Tagen Schniefen wieder vorbei. Deshalb wird die Diagnose „Erkältung“ (bzw. grippaler Infekt) zur Zeit wohl eher Erleichterung auslösen. Beim Thema Erkältung gibt es allerdings jede Menge Mythen, einige hilfreich, andere eher nicht – hier deshalb ein paar Fakten:

Erkältung kommt nicht von Kälte

Klingt richtig, ist es aber aus medizinischer Sicht nicht so ganz. Krank machen allein die Erreger und nicht die Temperaturen. Insgesamt sind über 200 Erkältungsviren bekannt, die allerdings in ihrem Wirken durch niedrige Temperaturen begünstigt werden – so ganz falsch ist der Name daher nicht. Bei einer Körpertemperatur von rund 37 Grad Celsius nämlich funktioniert unsere Abwehr am besten. Und wenn es draußen Minusgrade hat, versucht unser Körper diese Idealtemperatur zu halten und sicherzustellen, dass die lebenswichtigen Organe nicht auskühlen.

Diese intelli­gente Temperaturregulation hat jedoch einen Haken: Bei niedriger Außen­temperatur ziehen sich die Gefäße an der Körperoberfläche zusammen und werden schlechter durchblutet – die Viren haben so ein leichteres Spiel, durch die Schleimhäute in den Körper zu gelangen. Deshalb ist es auch besser, sich im Winter warm anzuziehen.

Hochziehen ist besser als ­Schnäuzen

Vermutlich machen die Kleinsten in­tuitiv alles richtig: Denn wenn der Schleim mit der Nase hochgezogen wird, gelangt er in den Rachen und durchs Schlucken letztlich in den Magen. Dort macht die Magensäure die Erreger im Nu unschädlich. Beim Schnäuzen, so wird hingegen vermutet, verteilen sich durch den dabei entstehenden Unterdruck die Keime auch in die Nebenhöhlen und im Mittelohr, wo sie erstmal sicher sind vor der Immunabwehr. Hochziehen zeugt sicher nicht von guten Manieren, ist aber im Zweifelsfall ständigem Schnäuzen vorzuziehen. Viel Schnupfen bedeutet ein entgegen landläufiger Meinung kein schwaches Immunsystem – davon ging man bis vor wenigen Jahren allerdings aus. Neuere Erkenntnisse deuten jedoch auf das Gegenteil hin: Wenn der Körper mit Schnupfen und Husten auf Erkältungsviren reagiert, dann tut er das, weil er die Eindringlinge so schnell wie möglich wieder los­werden will. Das Immunsystem leistet also ganze Arbeit. Und das ist ein gutes Zeichen.

Kein Antibiotikum bei gelbgrünem Schleim

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum und gleich doppelt falsch. Dahinter steckt nämlich die Vermutung, dass es sich bei gelbgrünem Schleim um Eiter, also um Bakterien, handelt und dass ein Antibiotikum Bakterien effektiv bekämpfen kann. Letzteres stimmt zwar, aber insgesamt ist diese Idee ein großes Missverständnis. Denn: mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird eine Erkältung durch ­Viren verursacht. Gegen die sind Antibiotika völlig wirkungslos. Nur die körper­eigene Abwehr hat da eine Chance. Und die ist zugleich auch hauptsächlich für die gelbgrüne Färbung des Schleims verantwortlich. Der enthält nämlich überwiegend eben jene Abwehrzellen, die gegen die Viren angetreten sind und sie bekämpft haben.

Hinzu kommen die abgetöteten Erreger, alte Zellen der Nasenschleimhaut und Enzyme. Es gibt jedoch eine seltene Ausnahme: wenn es sich um eine sogenannte Superinfektion handelt. Die ist aber nicht super. Denn dann hat sich der Körper während einer Erkältung (Viren) auch noch mit Bakterien infiziert. Ob es sich aber um eine solche Doppelinfek­tion handelt, kann nur der Arzt feststellen.

Stofftaschentücher unhygienischer als Papiertücher

Das kommt darauf an. Wenn man bei Schnupfen ein Papiertaschentuch mehrmals verwendet, was in der Praxis wohl passiert, ist das so unhygienisch wie ein Stofftaschentuch, das mehrmals verwendet wird. Aus medizinischer Sicht hat ein Taschentuch eine Lebensdauer von exakt einmal schnäuzen. Ob Stoff oder Papier. Alles andere ist unhygienisch. Außerdem: Benutzte Taschentücher besser sofort entsorgen. Macht man das nicht, sind die Taschentücher für Viren nämlich nur eine kurze Zwischenstation auf der Reise über die Hände zum nächsten Körper.

Drei Tage kommt sie, drei Tage steht sie, drei Tage geht sie

Das ist absolut richtig. Eine Erkältung hält insgesamt etwa neun Tage an – mit oder ohne Medika­mente. Denn bis heute gibt es tatsächlich keinen einzigen Wirkstoff, der nachgewiesen vor Erkältungen schützt. Das liegt wiederum an den über 200 Erkältungsviren. Einen Impfstoff gegen all diese Erreger zu entwickeln, ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft schier unmöglich. Oder mit anderen Worten: einfach unfassbar teuer.

Milch bei Erkältung

Dass Milch die Schleimbildung anregt, glaubte schon Oma zu wissen. Bei einer Erkältung wäre dann ja aber alles nur noch schlimmer. Klingt plausibel, ist aber nicht so. Richtig ist, dass sich Milch im Mund schleimig anfühlt. Das liegt an ihrem Fett­gehalt und hat nichts mit der Schleimbildung an sich zu tun. Die Milch kommt auf dem Weg durch die Speiseröhre in den Magen nicht einmal mit den schleimbildenden Zellen der Atemwege in Kontakt. Dass sie sich im Mund schleimig anfühlt, ist sogar ganz nützlich. Denn so kann sie die ­Beschwerden im Hals lindern. Gibt man in warme Milch noch etwas Honig – aber erst bei Kindern ab einem Jahr! –, dann können dessen entzündungshemmende Stoffe ebenfalls zur Linderung beitragen.

Händewaschen schützt

Genau so und nicht anders ist es. Denn im Schnitt berühren unsere Hände bis zu 16 Mal in der Stunde das Gesicht. Als ob es ein natürlicher Reflex wäre. Die meisten Erreger gelangen über die Schleimhäute in Augen und Nase in den Körper. Und nicht, weil jemand in Bus oder U-Bahn neben einem niest oder hustet und man die Erreger einatmet. Händewaschen ist deshalb ein wirklich wirksamer Schutz gegen eine Erkältung: 20 bis 30 Sekunden die Hände mit Seife waschen, mehrmals täglich und besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen oder bei der Ankunft bei der Arbeit oder zu Hause.

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