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Riesig gesund: Der Kürbis-Contest

 width=Wenn sie kurz vor Ende Oktober aus dem Herbstlaub leuchten, steht Halloween im Haus – Kürbisse gibt es jetzt an jeder Ecke, ob als Gruseldeko oder leckeres Süppchen. Und klar, zum Gesichter-Schnitzen heißt es „Je größer, desto besser“ – für andere Vorzüge der Herbstfrucht gilt das allerdings nicht zwangsläufig. Denn schmackhafter und reicher an Vitalstoffen sind oft grade die eher kleinen Sorten, die sich deshalb besser für die Küche eignen. Wir haben hier mal ein paar gute Gründe zusammengefasst, den Kürbis nicht nur als Deko, sondern auch als gesunde Ergänzung der Küche in Herbst und Winter kennen zu lernen:

100 Gramm Kürbis enthalten

(je nach Sorte kann das etwas schwanken) gerade einmal ca. 26 Kalorien und nur 0,6 Gramm Fett. So kann man sich ohne schlechtes Gewissen sattessen.

Weil Kürbisse keine Säure und kaum Zucker enthalten,

sind sie besonders bekömmlich – gut für empfindliche Mägen.

Dafür steckt das Herbst-Gemüse voller gesunder Nährstoffe:

Etwa 30 Milligramm Vitamin C und 1,7 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm bringt ein Kürbis auf die Nährstoff-Waage.

Das Fleisch des Muskat-Kürbis enthält kein Fett,

und weil es den Blutzuckerspiegel ausgleicht, ist es ideal für Diabetiker. Außerdem wirkt es entwässernd.

Nicht nur das Kürbis-Fleisch ist gesund

sondern auch die Kerne. Ihr Verzehr hilft bei Blasen- und Prostataproblemen und kann Nierensteinen entgegenwirken.

Alle, die auf Gluten verzichten wollen oder müssen, können sich freuen:

Das Fleisch des Spaghettikürbis hat eine faserige Konsistenz und bildet lange Fäden, die nach dem Garen in einzelne Stränge zerfallen und so ein perfekter Nudelersatz sind.

Wenig Kalorien und recht viele Vitamine haben also viele Sorten und können allein deshalb schon als gesund gelten:

Doch was steckt in welchem Kürbis und welche Sorte ist für wen oder was besonders gut geeignet? Hier eine kleine Übersicht:

Hokkaido-Kürbis

Der kleine, orangefarbene Hokkaido gehört zu den Klassikern in der Kürbis-Küche. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sorten enthält der Hokkaido-Kürbis relativ wenig Wasser – dafür umso mehr gesunde Nährstoffe! In 100 Gramm Fruchtfleisch stecken ganze 30 Milligramm Vitamin C. Hinzu kommen 1,7 Gramm Eiweiß, 0,5 Gramm Fett und 5,5 Gramm Kohlenhydrate.

Seine leuchtende Farbe verdankt der Kürbis dem gesunden Beta-Carotin. Dieses steckt vor allem in der essbaren Schale. Beta-Carotin enthält entzündungshemmende Antioxidantien und sorgt für den natürlichen Zellschutz. Zudem kann unser Körper Beta-Carotin in das wichtige Vitamin A umwandeln, das gut für Augen, Haut und Haare ist.
Mit 2,2 Gramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch gehört der Hokkaido zu den ballaststoffreichen Sorten. Dabei enthält er nur wenig Zucker und keine Säure, was ihn besonders gut bekömmlich macht. Auf 100 Gramm hat er 28 Kalorien.

Butternut-Kürbis

Seinen Namen hat der Butternut-Kürbis seiner weichen Konsistenz und seinem zart-buttrigen Geschmack zu verdanken. Der hellgelbe Kürbis mit der glatten Oberfläche ist eine Unterart des Moschus-Kürbis. In ihm stecken etwas mehr Kohlenhydrate (8,3 Gramm pro 100 Gramm) als im Hokkaido, dafür enthält er nur 38 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch.
Butternut-Kürbis enthält viele gesunde Mineralstoffe, darunter Kalium und Magnesium. Diese stärken das Immunsystem, sorgen aber auch für gesunde Knochen und Zähne. Zusätzlich enthält der birnenförmige Kürbis Kieselsäure, die besonders wichtig für Haut, Haare und Nägel ist.

Muskat-Kürbis

Ein Muskat-Kürbis kann bis zu 40 Kilogramm schwer werden. Daher wird er meist in Stücken verkauft. Seine Schale ist dunkelgrün, das Fruchtfleisch orange. Wie der Butternut ist er eng mit dem Moschus-Kürbis verwandt. Die Bezeichnung „Muskat-Kürbis“ verdankt er seinem besonders aromatischen Fruchtfleisch. Dieses enthält kein Fett, aber auch nur wenig gesunde Nährstoffe. Dafür schlägt der grüne Riese mit nur 24 Kalorien pro 100 Gramm zu Buche.
Weil der Kürbis den Blutzuckerspiegel ausgleicht und außerdem entwässernd wirkt, ist er das ideale Gemüse für Diabetiker. Einer Studie der East China University zufolge kann der Verzehr von Kürbis sogar Vorstufen des Diabetes Typ II entgegenwirken.

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Schon wieder Viren: Influenza vermeiden und behandeln

 width=Wer einmal eine echte Grippe (medizinisch: Influenza) hatte, der wird sich bei der nächsten Erkältung hüten, von Grippe zu sprechen. Denn eine wirkliche Influenza, das ist schon eine andere Hausnummer als ein grippaler Infekt, der eben auch schon mal als Grippe bezeichnet wird.

Auch wenn die anfänglichen Symptome zunächst ähnlich scheinen, gibt es Unterschiede:

Eine normale Erkältung beginnt meist langsam, oft mit der „Tropfnase“ mit einem wässrigen Sekret, das nach wenigen Tagen dickflüssig werden und eine gelbliche bis grünliche Färbung annehmen kann. Durch den Befall der Schleimhäute der Nase und der Nasennebenhöhlen kann es zu einer behinderten Nasenatmung und zu Stirnkopfschmerzen und Ohrenschmerzen kommen. Man fühlt sich meist müde und abgeschlagen, leichtes Fieber und Gliederschmerzen können sich entwickeln. Der Volksmund weiß: Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage – mit oder ohne Behandlung. Im Normalfall klingen die Symptome nach ein paar Tagen wieder ab und der Spuk ist vorbei.

Bei der echten Influenza dagegen kommt es meist ganz plötzlich zu Abgeschlagenheit, teilweise hohem Fieber und symptomatischerweise zu einem trockenem Husten. Außerdem ist die wirkliche  Grippe schon bei Krankheitsbeginn charakterisiert durch ein erheblich schwereres Krankheitsbild, typischerweise mit hohen Fieber mit Werten über 40° C, einem quälenden trockenen Husten, Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen und einem ausgeprägten Gefühl von Krankheit – tatsächlich kommt man kaum aus dem Bett und schon der Gang ins Badezimmer wird zur Qual.

Die Influenza wird von sehr angriffslustigen Viren ausgelöst,

die über eine Tröpfchen- oder Schmier-Infektion an das nächste Opfer weitergegeben werden – man braucht also direkten Kontakt zum Wirt oder zu etwas, das er angefasst hat. Neben einer möglichen Impfung , gibt es ein paar einfache Tipps, die vor einer Ansteckung schützen können – und zwar sowohl vor Erkältung wie auch vor einer wirklichen Grippe:

Waschen Sie Sich die Hände
Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch
Husten oder niesen Sie in die Armbeuge
Meiden Sie große Menschenansammlungen
Lüften Sie mehrmals täglich Wohnung und Büro

Tragen Sie einen Mund-Nasenschutz

Das erinnert an die AHA-Regeln während der Corona-Pandemie?

Nicht zufällig – denn beides sind Virus-Infektionen, die ähnliche Verbreitungswege haben. Und bei beiden Krankheiten sind deshalb auch die Schutzmaßnahmen ähnlich, im Grunde geht es darum, mögliche Kontakte zu Virusträgern zu vermeiden. Hat uns die Grippe dennoch erwischt, kann man den Verlauf nicht mehr wesentlich beeinflussen – in der Therapie geht es eher darum, Komplikationen (etwa eine Lungenentzündung) zu vermeiden und die Symptome zu lindern. Hilfe finden Sie natürlich in Ihrer Apotheke, aber auch einige von Omas Hausmitteln sind durchaus wirksam:

Haben wir uns eine Grippe eingefangen, ist es vor allem wichtig, sich körperlich zu schonen, denn der Körper braucht seine Reserven, um die Infektion zu bekämpfen. Nehmen Sie außerdem genügend Flüssigkeit zu sich – das gilt vor allem dann, wenn Sie hohes Fieber haben und stark schwitzen. Gut geeignet sind heiße Tees in den Sorten Pfefferminze, Kamille oder Lindenblüte. Auf schwarzen Tee sollte man dagegen besser verzichten, ebenso wie auf Kaffee und Alkohol.

Außerdem sind auch die folgenden Hausmittel empfehlenswert:

Eine frisch zubereitete Hühnersuppe lindert Beschwerden wie Husten und Schnupfen.
Inhalieren wirkt sich ebenfalls positiv auf Husten- und Schnupfenbeschwerden aus.
Wadenwickel können helfen, hohes Fieber zu senken. Wenden Sie die Wickel aber nur an, wenn dem Betroffenen warm ist.
Mit Gurgeln lassen sich Halsschmerzen effektiv bekämpfen. Neben Salzwasser ist auch Salbeitee gut zum Gurgeln geeignet.

Hilfe gibt es auch aus der Apotheke:

Eine Grippe muss zwar normalerweise nicht mit Medikamenten behandelt werden. In Einzelfällen können jedoch spezielle antivirale Medikamente wie Neuraminidase-Hemmer eingesetzt werden. Sie beeinflussen den Krankheitsverlauf vor allem dann positiv, wenn sie unmittelbar nach dem Auftreten der ersten Grippe-Symptome (innerhalb der ersten 48 Stunden) eingenommen werden.

Neuraminidase-Hemmer blockieren die Verbreitung der Viren und können so die Dauer der Erkrankung verkürzen und deren Schwere abmildern. Ein Antibiotikum zeigt bei einer Grippe dagegen keine Wirkung, weil es nur gegen Bakterien wirkt. Ein Arzt kann jedoch Antibiotika verschreiben, wenn es zusätzlich zu der Grippe zu einer bakteriellen Infektion gekommen ist.

Wenn Sie unter starken Kopf- oder Gliederschmerzen leiden, können Schmerzmittel helfen, die Symptome zu lindern. Geeignet sind unter anderem Tabletten mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen. Kinder unter 14 Jahren sollten allerdings auf keinen Fall Medikamente mit Acetylsalicylsäure bekommen, da bei ihnen ansonsten das lebensbedrohliche Reye-Syndrom auftreten kann.

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Fit in den Herbst: Tipps für einen gesunden Start in die kalte Jahreszeit

 width=Es ist soweit: Im Garten werden jetzt die letzten Äpfel gepflückt und die Blumentöpfe geleert, das Auto bekommt Winterreifen und Frostschutz – mit dem Oktober steht der Kalender eindeutig auf Herbst. Und auch unseren Körper sollten wir jetzt vorbereiten und fit machen für die kommende Zeit, denn mit Nässe und Kälte ist auch er besonderen Belastungen ausgesetzt.

Zuerst einmal wäre da das Thema Essen

wie also eine Ernährung aussehen sollte, die unser Immunsystem stärkt und die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützt. Denn nur, wenn unser Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann er sich voll und ganz auf den Kampf gegen umherschwirrende Krankheitserreger konzentrieren. Eine gesunde Ernährung stellt daher die Basis für ein starkes Immunsystem dar.
Besonders Obst und Gemüse sind wichtig: Als Faustregel gilt, dass wir davon täglich fünf Portionen (drei Portionen Gemüse, zwei Portionen Obst) zu uns nehmen sollten, das wären dann circa 400 Gramm Gemüse und 250 Gramm Obst. Klingt ganz schön viel, aber über den Tag verteilt und als Bestandteil unserer Mahlzeiten ist das gut zu schaffen – und obendrein auch noch richtig lecker, denn der Herbst bringt neben Kälte auch prall gefüllte Regale und Markstände. Neben Obst und Gemüse sollten wir auf einen abwechslungsreichen Mix aus frischen Lebensmitteln setzen, denn aus vielen verschiedenen Nahrungsbestandteilen kann der Körper viele benötigte Stoffe gewinnen.

Genauso wichtig ist regelmäßige Bewegung, am besten an der frischen Luft

auch, wenn das Wetter nicht immer unbedingt dazu einlädt. Bewegung bringt unseren Körper in Schwung und kurbelt das Immunsystem an. Denn beim Sporttreiben werden nicht nur unsere Muskeln, sondern auch die Abwehrzellen unseres Körpers gestärkt. Dadurch können Krankheitserreger bei einem drohenden Infekt schneller und effektiver bekämpft werden.
Wichtig dafür ist, dass wir uns regelmäßig bewegen, pro Woche sollte das schon etwa dreimal eine halbe Stunde sein. Dabei ist Sport vielleicht nicht der richtige Ausdruck, es geht weniger um das Aufstellen von Trainingsrekorden als darum, nicht auf dem Sofa zu überwintern und dem Körper Licht, Luft und Moderate Belastung zu gönnen. Übertreiben sollte man es dabei tatsächlich nicht: Denn wenn wir uns beim Sporttreiben zu sehr belasten, können das durchaus kontraproduktiv sein und sogar negative Auswirkungen auf unsere Abwehrkräfte mit sich bringen.

Nicht jedermanns Sache, aber zweifellos zu empfehlen:

Regelmäßige Besuche in der Sauna. Gerade im Herbst und Winter tut die warme Luft in der Sauna nicht nur unserer Seele gut, sondern regelmäßige Saunabesuche tragen auch dazu bei, unser Immunsystem zu stärken. Durch den ständigen Wechsel von heiß und kalt werden nämlich unsere Gefäße trainiert und können sich dadurch besser an wechselnde Temperaturen anpassen. So kann der Wärmeverlust in einer kalten Umgebung verringert werden und die Schleimhäute kühlen weniger aus. Krankheitserreger haben es dadurch schwerer, sich im Körper einzunisten. Übrigens sollten wir nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern auch im Sommer ab und zu in die Sauna gehen.

Für ein schlagkräftiges Abwehrsystem des Körpers ist neben Sport und Ernährung vor allem eines wichtig:

Entspannung. Denn Stress ist einer der Hauptfaktoren, die zu einer Schwächung des Immunsystems führen können. Fühlt man sich durch berufliche oder private Probleme ständig überlastet, schüttet der Körper nämlich vermehrt das Stresshormon Cortisol aus, das die Aktivität des Immunsystems hemmt. Ist wiederum das Immunsystem geschwächt, können Krankheitserreger im Körper leichter eine Infektion auslösen. Gerade in stressigen Phasen sollten wir deshalb gezielt Ruhepausen in unseren  Alltag einbauen, damit der Körper sich nach Zeiten der Anspannung wieder erholen kann. Beispielsweise kann man sich jeden Abend eine Stunde lang Zeit für Dinge nehmen, die uns Freude bereiten – und diese Stunde sollte man fest in den Tagesablauf einplanen, auch wenn dafür eigentlich die Zeit zu fehlen scheint. Wenn Körper und Geist ab und zu durchatmen können, fällt uns der Alltag leichter, und viele Dinge gehen uns einfacher von der Hand – was wiederum den Stress reduzieren hilft. Auch während der Arbeit sollten wir immer wieder kleine Ruhepausen einlegen: Eine Tasse Tee, während man einfach aus dem Fenster blickt, kann schon kleine Wunder bewirken und lässt sich auch in einen vollen Terminkalender einbauen. Ein paar Entspannungsübungen oder eine Runde um den Block in der Mittagszeit helfen ebenfalls gut, wenn man den Kopf ein bisschen frei bekommen möchte.

Ein verwandtes und ebenso wichtiges Thema ist der Schlaf:

Viele Menschen schlafen zu wenig. Vor allem unter der Woche kommt der Schlaf oft zu kurz – am Abend fallen uns immer Dinge ein, die wir lieber täten als ins Bett zu gehen, vor allem, wenn der Tag mit Arbeit voll war. Spätestens der Wecker am Morgen aber präsentiert uns die Quittung, und wir starten oft müde und unausgeschlafen in den Tag, der uns dann umso mehr belastet. Ausreichend Schlaf ist enorm wichtig für unsere Gesundheit, denn wer zu wenig schläft, ist auch anfälliger für Infekte. Während der Nacht arbeitet unser Immunsystem nämlich auf Hochtouren, beispielsweise nutzt es die nächtliche Ruhepause, um vermehrt weiße Blutkörperchen zu produzieren. Wie viel Schlaf der Mensch braucht, ist dabei von Person zu Person unterschiedlich. Im Durchschnitt schlafen die Deutschen zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht. Ein deutliches Indiz für eine ausreichend lange Schlafphase ist, dass wir uns am nächsten Morgen frisch und ausgeruht fühlen und bestenfalls noch vor dem Rasseln des Weckers wach werden.

Neben Ernährung, Bewegung und Entspannung gibt es ein paar Dinge, die wir ganz gezielt einsetzen können, um unseren Körper und seine Abwehr zu stärken

Dazu gehört zum Beispiel Ingwer, der als echtes Allround-Talent gilt: Die Wurzel soll nicht nur bei Verdauungsbeschwerden hilfreich sein, sondern auch unser Immunsystem stimulieren können. Die enthaltenen Gingerole wirken entzündungshemmend. Zudem weist Ingwer einen hohen Anteil an Vitamin C auf. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung hat sich besonders ein Ingwertee als hilfreich erwiesen: Geben Sie dafür einige Scheiben Ingwer in einen Topf und fügen Sie einen Liter Wasser hinzu. Lassen Sie die Flüssigkeit anschließend eine Viertelstunde lang kochen. Nehmen Sie die Ingwerstücke heraus und verfeinern Sie den Tee nach Belieben mit Honig oder Zitrone.

Ein weiterer Trumpf für das Immunsystem ist Zink:

Selbst bei einer bereits ausgebrochenen Erkältung kann die Zufuhr von Zink die auftretenden Symptome oft lindern und die Dauer der Erkältung verkürzen. Daneben kann das Spurenelement aber auch bei der Vorbeugung von Grippe und Erkältung hilfreich sein – geeignete Präparate gibt es in der Apotheke. Frauen sollten täglich über die Nahrung zwischen 7 und 10 Milligramm Zink zu sich nehmen, Männer circa 11 bis 16 Milligramm. Nimmt man Zink über Nahrungsergänzungsmittel zu sich, sollten 6,5 Milligramm nicht überschritten werden. Durch Zink werden die Schleimhäute geschützt und Krankheitserreger haben es schwerer, sich im Körper einzunisten, eine Überdosierung kann sich jedoch auch negativ auf den Körper auswirken – im Zweifelsfall sollte man sich deshalb Rat in der Apotheke holen.
Auch eine Zinkaufnahme über die Nahrung funktioniert: Größere Mengen sind beispielsweise in Austern, Rindfleisch, Fisch, Meerestieren, Haferflocken, Eiern und Milchprodukten enthalten. Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C kann die Wirksamkeit von Zink verbessern.

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Vorbeugen statt Vorfall: Schützen Sie Ihre Bandscheiben

 width=Manchmal kommt er wie aus heiterem Himmel, manchmal nähert er sich schleichend: Viele Betroffene trifft ein Bandscheibenvorfall ganz plötzlich als stechender Schmerz, andere leben jahrelang damit, ohne ihn zu bemerken. Ein Bandscheibenvorfall kann die unterschiedlichsten Symptome haben. Ebenso vielfältig sind auch Arten der Behandlung bei einem Bandscheibenvorfall. Während in den meisten Fällen eine Physiotherapie und Schmerzmittel ausreichen, ist gelegentlich sogar eine Operation vonnöten. Etwa 80 Prozent der Deutschen sind mindestens einmal in ihrem Leben wegen Rückenschmerzen in ärztlicher Behandlung. Ein Bandscheibenvorfall gehört mit zu den häufigsten Problemen. Dabei kann man diesem Leiden mit einer gesunden Lebensweise sowie gezieltem Rückentraining ziemlich gut vorbeugen.

Meist sind von einem Bandscheibenvorfall Menschen im Alter zwischen 30 und 55 Jahren betroffen

Die Ursachen eines Bandscheibenvorfalls (Diskusprolaps) liegen meist in verschleißbedingten Prozessen. Nur selten ist ein Unfall für einen Bandscheibenvorfall verantwortlich – eher schon unser eigenes Verhalten: Übergewicht zum Beispiel, Bewegungsmangel, ungeeignete Ernährung und Überlastung führen oft zu Problemen. Aber auch angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule wie beispielsweise Skoliose erhöhen die Gefahr für einen Bandscheibenvorfall.

Insgesamt 23 Bandscheiben dienen in der Wirbelsäule als Puffer und federn die Bewegungen der Wirbelkörper ab

Erst die Bandscheiben ermöglichen die enorme Beweglichkeit der Wirbelsäule und verteilen den Druck, der auf der Wirbelsäule lastet, gleichmäßig. Scherkräfte und Hebelwirkungen beim einseitigen Tragen und dem Heben von schweren Lasten erhöhen die Belastung bei bestimmten Körperbewegungen um ein Vielfaches unseres Körpergewichtes – und der Verschleiss der Bandscheiben maximiert sich. Bei etwa 9 von 10 Betroffenen tritt der Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf, seltener sind die Hals- oder Brustwirbelsäule betroffen.

Was passiert bei einem Bandscheibenvorfall?

Vereinfacht gesagt verrutscht bei solch einem Vorfall ein Teil der Bandscheibe – und zwar so, dass sie auf das Rückenmark drückt und die dort verlaufenden Nervenstränge stört, reizt oder gar abklemmt. Der Gallertkern der Bandscheibe dringt bei Belastung in die feinen Risse des Faserrings ein, Teile des Gallertkerns drücken auf einen Rückenmarksnerv – in der Folge kann es zu heftigen Schmerzen kommen, die bis in die Gliedmaßen hinein ausstrahlen. Auch Lähmungserscheinungen sind möglich. Die genauen Symptome hängen davon ab, wie stark der Druck der Bandscheibe auf die Nervenbahnen ist – und um welche Nerven es sich konkret handelt. Schließlich sind es zahlreiche Nervenbahnen, die im Rückenmark verlaufen. Bereits ab etwa dem 20. Lebensjahr werden unsere Bandscheiben zusehends schlechter mit Nährstoffen versorgt, und der äußere Faserring bildet immer mehr kleine Risse. Damit wird die Hülle anfälliger für Verletzungen.

Bereits bei ersten Rückenbeschwerden ist es wichtig, konsequent etwas für seinen Rücken zu tun

Denn oft handelt es sich nur um Verspannungen und nicht um einen ernsten Bandscheibenvorfall. Den aber gilt es möglichst zu verhindern, und dafür lässt sich beizeiten etwas tun. Schauen wir uns die häufigsten Ursachen an:
Mangelernährung des Stoßdämpfers des Körpers
Übergewicht
Zu wenig Muskelmasse
Haltungsfehler

Einseitige Überbeanspruchung

In vielen Fällen gibt es allerlei Warnzeichen,

so dass rechtzeitiges Gegensteuern möglich ist. Jede einzelne Bandscheibe wird nur dann ausreichend mit Nährstoffen versorgt, wenn sie sich regelmäßig in Bewegung befindet. Der Grund: Die Bandscheiben werden nicht direkt durch den Blutkreislauf mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, sondern nur indirekt durch Diffusion. Nur durch die Wechseldruckbelastung (wie sie z.B. beim Gehen oder Laufen erfolgt) kann nährstoffreiche Flüssigkeit in die Bandscheibe gelangen, die von ihr wie von einem Schwamm aufgesaugt wird. Die Bandscheiben bestehen aus einem gallertartigen Kern im Inneren, der von einem Knorpelfaserring umschlossen wird. Bei der Entlastung wird die Flüssigkeit mit den für die Bandscheibe lebensnotwendigen Nährstoffen vollgesaugt, bei Belastung wieder herausgedrückt. Stundenlanges Sitzen oder Stehen belastet die Bandscheiben nur einseitig, der Austausch kann nicht mehr stattfinden. Wird eine entsprechend schlecht versorgte Bandscheibe immer wieder ungünstig belastet, droht eine Schädigung des Bindegewebes.

Zu Fehlbelastungen der Bandscheiben tragen wiederum die folgenden drei Faktoren bei:

Übergewicht

Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen der Menge der Pfunde, die wir mit uns herum tragen, und der Kräfte, die regelmäßig auf die Bandscheibe einwirken. Übergewichtige Menschen haben daher ein erhöhtes Risiko für einen Bandscheibenvorfall.

Zu wenig Muskelmasse

Die Muskulatur, die das Rückgrat umschließt, hat einen dämpfenden Effekt auf die Bandscheiben. Schließlich können gut ausgebildete Muskeln einen Teil der einwirkenden Kräfte abfedern.

Haltungsfehler

Ungünstige Körperhaltungen bewirken eine einseitige Belastung der Bandscheiben. Dazu kann es insbesondere beim Sitzen kommen. Möbel, die wir regelmäßig und vor allem dauerhaft benutzen, sollten daher immer nach ergonomischen Kriterien eingestellt und ausgewählt werden. Aber auch das Beugen des Rückens beim Anheben schwerer Lasten sollte man vermeiden.

Diese drei Risikofaktoren lassen sich ganz erheblich durch regelmäßige Bewegung und Sport bekämpfen. Beim Sport verbrennen wir überschüssige Kalorien, so dass Fettpolster abgebaut werden – oder sich erst gar nicht bilden. Zeitgleich wird die Muskulatur gestärkt – und eine kräftige Muskulatur erschlafft nicht so schnell, so dass es uns leichter fällt, eine unvorteilhafte Körperhaltung zu vermeiden.

Für ein optimales Vorbeugungsprogramm gegen ernsthafte Rückenerkrankungen gilt dabei:

Es macht absolut Sinn, mehrere Maßnahmen miteinander zu kombinieren. Ein allgemeines regelmäßiges Bewegungsprogramm sorgt für eine gute Versorgung der Bandscheiben mit notwendigen Nährstoffen – und schützt vor Übergewicht. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie lieber joggen, Federball spielen oder tanzen gehen. Hauptsache, Sie bewegen sich. Zusätzlich ist eine gezielte Kräftigung der Rückenmuskulatur empfehlenswert, zum Beispiel durch ein Training an entsprechenden Geräten im Fitness-Studio. Auch gezielte Kraft- und Gymnastikübungen, wie sie etwa beim Pilates ausgeübt werden, sind dazu geeignet.

Nicht zuletzt ist auch die richtige Ernährung mitentscheidend:

Magnesium ist wichtig, weil es die Muskulatur entspannt und regeneriert. Dafür eignen sich zum Beispiel Vollkornprodukte, Sesam, Nüsse, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne.
Auch Kalium ist nötig, damit die Nerven, Zellen und Muskeln optimal funktionieren. Es steckt in Gemüse, Obst, Fleisch oder Nüssen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Für die Weiterleitung von Nervenimpulsen ist Calcium unerlässlich. Grünkohl, Brokkoli, Sesam, Nüsse und Käse sind für ihren Calcium-Anteil bekannt, weniger vermutet man es in Brennnesseln, Chiasamen und Salbei  – aber auch sie sind gute Caciumlieferanten. In grünem Gemüse und Salaten stecken Calcium, Bor und Magnesium. Bor hilft beim Einbau von Calcium, Magnesium und Phosphor in die Knochen. Ebenso sind Vitamin K und Zink für gesunde Knochen und Gelenke nötig. Und ebenso sind B-Vitamine wichtig, sie finden sich ebenfalls in grünem Gemüse und Salaten.

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Gesundheit mit Biss: Richtige Ernährung für gesunde Zähne!

 width=Gesunde Zähne brauchen neben guter Pflege vor allem das richtige zum Beißen – neben regelmäßigem Besuch beim Zahnarzt gibt es also einen weiteren wichtigen Ansatz zur Prävention vor Zahnschäden: eine zahngesunde Ernährung nämlich, und die kann gar nicht früh genug starten.

Erste Regel: Eine zahngesunde Ernährung braucht Vitamine

„Iss‘ dein Gemüse, die Vitamine sind gut für den Körper“. Diesen Satz kennen wir so oder ähnlich wohl alle aus unserer Kindheit. Und da ist durchaus etwas dran, auch und vor allem, wenn es um unsere Zähne geht. Vitamine in allerlei Ausführung tragen wirklich zur guten Gesundheit bei – im Allgemeinen und für die Zähne im Speziellen. Aber von welchen Lebensmitteln profitiert die Zahngesundheit und welche Inhaltsstoffe sind dafür verantwortlich?

Schauen wir mal genauer hin:

Lebensmittel mit Vitamin A

Nicht direkt die Zähne unterstützend, jedoch wichtig für die Mundflora: Vitamin A ist grundlegend für eine gesunde Mundschleimhaut. Die ist mit Sinnes- und Geschmacksrezeptoren ausgestattet und erfüllt somit eine wichtige Funktion im Mund. Wenn die Mundschleimhaut verletzt oder entzündet ist, wird der Verzehr von Nahrungsmitteln schnell zur Qual. Wenn wir unserer Mundschleimhaut etwas Gutes tun möchte, sollten wir also zu Vitamin-A-haltigen Speisen greifen.

Lebensmittel mit Vitamin C

Vitamin C setzt gleich an mehreren Stellen an, um unsere Gesundheit zu unterstützen. Zum einen pusht das Vitamin Ihr Immunsystem – Bakterien und Viren haben es schwerer. Auch im Mundbereich: Bakterien, die eine Parodontitis oder Karies verursachen, können vom Körper besser bekämpft werden, wenn der Vitamin-C-Pegel stimmt. Außerdem ist Vitamin C ein wichtiger Bestandteil im Dentin, besser bekannt als Zahnbein. Das Zahnbein stellt einen wesentlichen Teil des Zahns dar, Vitamin C wirkt also direkt für den Zahn. Übrigens unterstützt es auch die Kollagenbildung im Zahnfleisch.

Lebensmittel mit Vitamin D

Vitamin D kennt man als „Sonnenvitamin“. Es wird mithilfe der Sonnenstrahlen im Körper gebildet. Doch es ist genauso richtig, Vitamin D als „Zahnvitamin“ zu bezeichnen. Denn dort hilft es, wichtige Substanzen wie Kalzium oder Phosphor zu speichern. Zudem werden die Zähne durch Vitamin D härter und dadurch robuster.

Fluorid für gesunde Zähne

Dass Fluorid gut für die Zähne ist, weiß man spätestens, seitdem zahlreiche Zahnpasta-Marken damit werben. Und es stimmt: Fluorid macht den Zahnschmelz (also die äußere Zahnschicht) robuster. Die Zähne werden weniger empfindlich, die Abwehr von bakteriellen Schädigungen sowie Säureangriffen effektiver. So schützt Fluorid direkt vor der Entstehung von Karies. Fluorid befindet sich nicht nur in Zahnpasta, auch Lebensmittel enthalten das für den Körper und die Zähne wichtige Spurenelement. Eine zahngesunde Ernährung sollte also unbedingt fluoridhaltige Lebensmittel beinhalten.

Kalziumhaltige Nahrung

Milchprodukte sind nicht nur lecker, sondern auch für die Zähne gut. Denn sie enthalten Kalzium, einen Mineralstoff, der die Zähne festigt und sie darüber hinaus beim Wachstum unterstützt. So ist vor allem bei einer kindgerechten Ernährung für gesunde Zähne darauf zu achten, dass der Körper mit genügend Kalzium versorgt wird.

Kein Zucker im Essen

Nahrungsmittel sind heutzutage in so großer Zahl mit Zucker versetzt, oft weiß man gar nichts von dem zahnschädigenden Inhaltsstoff. Eindeutiger ist es bei einschlägig bekannten Naschereien wie Schokolade, Bonbons oder Kuchen – in Yoghurts, Brot oder Leberwurst vermutet man ihn weniger, aber dennoch ist Zucker oft in gar nicht geringen Dosen auch dort enthalten.

Das Naschen gehört zum (Kinder-) Leben dazu, keine Frage. Doch sollte man Zucker nur in Maßen zu sich nehmen und am besten nach dem Verzehr direkt Zähne putzen. Denn Zucker greift die Zähne direkt an: Bleiben Nahrungsreste am Zahn oder in den Zahnzwischenräumen kleben, ist das leider die ideale Grundlage für Zahnbeschwerden – bei Süßspeisen noch mehr als bei „normalen“ Lebensmitteln.

Gut zu wissen: Nicht jede Nascherei ist grundsätzlich zu verteufeln. Dunkle Schokolade etwa kann  das Zahnfleisch schützen und hat so zum Beispiel einen positiven Effekt beim Schutz gegen Parodontitis. Aber auch beim Verzehr von dunkler Schokolade lautet die Devise: Zähneputzen nicht vergessen!

Speichelanregende Speisen

Der Speichel hat einen reinigenden Effekt für den gesamten Mundraum. Zudem mildert er den Zahn angreifende Säuren und Zucker ab. Speichel transportiert Nährstoffe zum Zahnschmelz, damit dieser sie aufnehmen kann. Der Speichel ist enorm wichtig – und wir können ihn aktiv anregen, damit er richtig wirken kann. Das geht durch intensives Kauen. Wenn wir essen, sollten wir ausgiebig kauen, lieber zu lang als zu kurz. Zuckerfreie Kaugummis nach der Mahlzeit bieten sich ebenfalls zur Speichelanregung an. Genauso wie kauintensive Lebensmittel wie rohes Gemüse oder Brot. Auch Obst kann zu intensivem Kauen führen – aber Achtung: Der Fruchtzucker im Obst kann schon wieder den Zähnen schaden. Auch hier gilt: Putzen am besten gleich nach dem Verzehr.

Eine Ernährung für gesunde Zähne besteht also im besten Fall aus vitaminhaltigen und kalziumhaltigen Lebensmitteln, weist Fluorid auf und wenig bis gar kein Zucker. Zudem sollten Nahrungsmittel, die den Speichelfluss anregen, Teil des Ernährungsplans sein. Komplettiert wird die zahngesunde Ernährung durch das regelmäßige Zähneputzen, um die Zähne sorgfältig von Unreinheiten zu befreien.

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